Freitag, 14. Juni 2019

Tierpark Hellabrunn in München

Liebe Leserinnen und Leser,

heute möchte ich Euch den Tierpark Hellabrunn in München als ein tolles Ausflugsziel für Euren Familienausflug vorstellen, an das sich die Kinder sicherlich noch lange Zeit gerne zurück erinnern werden.
Natürlich liegt die bayerische Landeshauptstadt nicht im Allgäu, jedoch kann man sie vom Allgäu aus recht gut und schnell erreichen; egal ob mit der Bahn oder mit dem PKW.

Wir hatten uns für die Anreise mit dem PKW entschieden, und hatten den Tierpark Hellabrunn nach circa eineinhalb Stunden Fahrzeit ab Ottobeuren erreicht. In den Ferienzeiten und an Feiertagen sollte man relativ Früh am Zoo sein, wenn man noch einen der gebührenpflichtigen Parkplätze rund um Hellabrunn ergattern möchte.


Der Eintrittspreis für Familien hält sich im Rahmen und ist aus unserer Sicht absolut in Ordnung. Wir zahlten im Jahr 2019 für uns Eltern und unsere drei Kinder 33,- Euro.

Unsere Kinder zog es zuerst an das andere Ende des weitläufig angelegten Tierparks: Zu den Pinguinen und den Eisbären. Auf dem Weg dorthin konnten wir schon viele andere Tiere entdecken, wie zum Beispiel die Elche oder die Pelikane.



In der Arktis-Welt konnten wir dann nicht nur die Eisbären oder die Pinguine beobachten, auch die Robben und viele weitere andere Tiere der aktischen Regionen konnten wir aus nächster Nähe beobachten.

Bei den Pinguinen im Tierpark Hellabrunn
In Hellabrunn gibt es nicht nur zahlreiche Tiere zu sehen, sondern er bietet auch viele verschiedene Möglichkeiten für die Kinder zum spielen und austoben und für die Eltern zum Pause machen. Neben den Gastronomie-Angeboten gibt es auch genügend Plätze, an denen man seinen selbst mitgebrachten Proviant vespern kann.

Einer der vielen Spielplätze in Hellabrunn
Biergarten in Hellabrun
 
Sicherlich auch ein Highlight in Hellabrunn ist die Hängebrücke über die Isar - wackelige Knie sind garantiert:



Nachdem wir eine längere Pause bei einem der Spielplätze gemacht hatten, zog es uns weiter zu den Zebras, dem Löwen, den Tigern und den Elefanten. 


Nach dem Besuch der verschiedenen Affen im neu errichteten Affenhaus und einem kurzen Besuch im kleinen Aquarium machten wir nochmals eine schöne Pause im Schatten bei den Flamingos, um danach gut gestärkt noch die Humboldt-Pinguine, die Kängurus, usw. zu besuchen.

Bei den Humboldt-Pinguinen




Übrigens ist ein Besuch im Tierpark Hellabrunn, der in den Münchener Isarauen angelegt ist, auch für sehr heiße Tage ein guter Tipp. Viele große Bäume bieten ausreichend Schatten. 


Zum Abschluss unseres wunderschönen Ausflugs nach Hellabrunn, besuchten wir noch die Giraffen und die Erdmännchen

Erdmännchen und Giraffen

Den Streichelzoo, die Vogelvoliere und viele andere Bereiche haben wir ausgelassen, da wir es schlichtweg nicht mehr geschafft hätten - wir waren alle platt ;-). Und so freuen wir uns schon auf einen weiteren Besuch im Tierpark Hellabrunn in einem der kommenden Jahre.


Euer Markus


Noch ein Hinweis zum Schluss: Alle Bilder haben wir im Münchner Tierpark Hellabrunn aufgenommen.

Freitag, 31. Mai 2019

Familienausflug zum Skywalk in Scheidegg

Mein heutiger Vorschlag für einen Familienausflug im Allgäu führt uns ins Westallgäu nach Scheidegg zum Naturerlebnispark "Skywalk Allgäu". 


Bereits vom Parkplatz aus sieht man in nicht all zu großer Ferne den 40 Meter hohen Aussichtsturm sowie den Aufgang zum Baumwipfelpfad sehen. Vom kostenpflichtigen Parkplatz aus geht man in circa zehn Minuten aufwärts zum Eingang des Skywalks Allgäu



Der Skywalk ist  gewiss für die meisten Gäste die Hauptattraktion des Naturparks, weshalb auch die meisten der Besucher zunächst zum Baumwipfelpfad wollen. An Tagen mit sehr hohem Besucherandrang ist es jedoch eventuell sinnvoll, nicht zuerst auf den Baumwipfelpfad zu gehen, sondern zunächst eine der anderen Attraktionen im Gelände anzusteuern.


Der Zugang zum Baumwipfelpfad ist entweder über die leicht ansteigende Treppe möglich, oder über den Aufzug im Aussichtsturm. 

Ausblick vom Skywalk zum Hochgrat.
Der Baumwipfelpfad ist nicht unbedingt für Menschen mit Höhenangst geeignet. Wenn man ihn jedoch begeht, dann hat man von einer Höhe von 22 bis 25 Metern über dem Boden nicht nur einen interessanten Blick in die Baumwipfel sondern auch auf die wunderschöne Landschaft vom Allgäu bis zum Bodensee.



Für Kinder ist das Begehen des Skywalks ansich schon ein Highlight, denn wann kann man schon 20 Meter über dem Boden zwischen Bäumen gehen und dabei viele interessante Dinge sehen! 


Der Bodensee scheint ganz nah zu sein.
 

Ein besonderes Highlight für alle Besucher ist der 40 Meter hohe Aussichtsturm. Von hier aus hat man nicht nur einen atemberaubenden Rundumblick und alleine die Höhe sorgt bei vielen Besuchern für ein leichtes Kribbeln im Bauch.

 

Am Ende des Skywalks wartet dann noch eine Besonderheit auf alle mutigen Gäste: Die steile Röhrenrutsche. Man erreicht sie über einen in den Skywalk integrierten Geschicklichkeitsparcours oder über die Treppe direkt bei der Rutsche.

Am Ende der Rutsche wartet auf die Kinder ein Abenteuer- und Wasserspielplatz, ein Geschicklichkeitsparcours am Boden. Hier am Boden gibt es aber auch noch Vieles mehr zu entdecken und zu erleben: ein Barfußpfad, ein Schaukelbett, ein Sandspielplatz und einen Streichelzoo. Hier gibt es auch ein Restaurant für alle hungrigen und durstigen Gäste.

Das Schaukelbett
 
 

Absolut zu empfehlen ist auch der Naturerlebnispfad. Die Gestalter des Pfads haben darauf geachtet, den Erlebnispfad möglichst abwechslungsreich für Kinder und Erwachsene zu gestalten. So wird der Besuch des Naturerlebnispfads zum abwechslungsreichen und spannenden Erlebnis.


 

Ich wünsche Euch viel Spaß im Skywalk Allgäu in Scheidegg,

Euer Markus

Samstag, 6. April 2019

Günstig Skifahren mit Kindern im Allgäu

Liebe Leserinnen und Leser,

vielleicht habt Ihr Euch schon darüber gewundert, dass Ihr in diesem Jahr bisher noch keine neuen Ausflugstipps in meinem Blog finden konntet.
Zugegebenermaßen befinden wir uns noch im Wintersport-Modus. Nachdem unser Ältester dieses Jahr einen Skikurs gemacht hat, nutzen wir gerade noch den vielen Schnee, der immer noch in den höheren Lagen der Allgäuer Berge liegt. 
Gerade bei kleinen Kindern ist die Auswahl des richtigen Skigebiets gar nicht so einfach. Einerseits sollen die Kinder nicht überfordert werden, andererseits sollen sie auch nicht auf dem Niveau des Anfängerkurses stehen bleiben, sondern ihr Können vertiefen und weiter entwickeln. 
Gar nicht so einfach, aber im Allgäu gibt es viele Skigebiete, die diesen Anforderungen absolut gerecht werden können, wie beispielsweise das Skigebiet Grasgehren im Oberallgäu, in dem wir an den letzten Wochenenden regelmäßig zum Üben sind. 
Skigebiet Grasgehren
Aber jeder weiß, dass Skifahren nicht gerade zu den preiswerten Sportarten zählt. Zusammen mit Kindern kann das also recht schnell zu einem ziemlich teuren Skitag werden. 

Gerade für kleine Kinder bis sechs Jahre gibt es jedoch in vielen Allgäuer Skigebieten besonders günstige Tarife, oder die Kinder fahren sogar komplett kostenfrei (Grasgehren ist ein Beispiel dafür). Aber aufpassen - es gibt auch Skigebiete, in denen es keine Sonderpreise für die Kleinen gibt. Eine vorherige Recherche im Internet kann also richtig viel Geld einsparen.
Über sechs Jahren wird es dann aber leider wirklich langsam aber sicher teuer. Aber auch hier lohnt sich das Vergleichen der Preise zwischen den verschiedenen Skigebieten, wenn der Skitag nicht zu teuer werden soll.

Allen Skifahrerinnen und Skifahrern - egal ob klein oder groß - wünsche ich noch ein paar schöne Skitage in den Allgäuer Skigebieten.

Mein nächster Tipp wird dann ganz sicher nichts mehr mit Winter und Schnee zu tun haben - versprochen!

Bis dann,
Euer Markus

Sonntag, 4. November 2018

Spaziergang zum Kutschenmuseum bei Hinterstein

Liebe Blog-Besucher, 

noch einmal zog es uns in diesem Jahr nach Bad Oberdorf bei Bad Hindelang. 
Dieses Mal wollten wir das wieder eröffnete Kutschenmuseum bei Hinterstein besuchen und dann auf dem Rückweg noch beim Drachenspielplatz vorbei schauen.

Ausgangspunkt für diesen ca. dreistündigen Ausflug ist der Parkplatz "Grüebplätzle" an der Ostrach nahe dem Ortseingang von Bad Oberdorf.
Zunächst überqueren wir die Brücke über die Ostrach und halten uns danach nach links.  
Die Ostrach
Unser Weg führt uns zunächst nach Bruck und dann kurz darauf vorbei am Elektrzitätswerk. Hinter dem E-Werk verlassen wir den bisher geteerten Weg und folgen nun dem Wanderweg in Richtung Hinterstein in den Wald hinein. Nach gut einem Kilometer kommen wir an die Verbindungsstraße zwischen Bad Hindelang und Hinterstein. Wir folgen dem Weg für ein kurzes Stück entlang der Straße bis wir über eine überdachte Holzbrücke erneut die Ostrach überqueren. Ab hier ist noch ein guter Kilometer zu gehen, bis wir nach einer knappen Stunde das Kutschenmuseum erreichen.
Vor dem Kutschenmuseum
 

Das Kutschenmuseum ist eine private Sammlung von Kutschen, alten Pferdeschlitten und vielem mehr. Schon der Bereich vor dem Museum lässt erahnen, dass es sich hierbei um kein gewöhnliches Museum handelt. Aber man muss es selbst gesehen haben, um zu wissen, was ich meine ...
 
 
 
 


Nach dem Besuch des Kutschenmuseums wählen wir für den Rückweg wieder den gleichen Weg, auf dem wir auch hierher gekommen sind. Jedoch gehen wir an der Brücke zum Parkplatz vorbei uns erreichen dann nach wenigen Minuten den Drachenspielplatz, auf dem sich die Kinder noch ein bisschen austoben können.
Der Drachenspielplatz bei Bad Oberdorf
 Aus meiner Sicht zählt das Kutschenmuseum in Hinterstein zu den besonderen Highlights im Allgäu, das man unbedingt besuchen sollte! Der Eintritt ist übrigens frei. Es wird lediglich um eine kleine Spende gebeten.

Übrigens ist der Weg auch mit dem Kinderwagen gut begehbar. Es gibt ein kurzes Wegstück, das etwas schwieriger mit einem Kinderwagen zu begehen ist, hier wählt man am Besten die etwas weniger steile Alternativroute, die in einer Kehre den kleinen Hügel hinauf führt.

Euer Markus

Dienstag, 16. Oktober 2018

Rundwanderung um den Elbsee im Ostallgäu

Mit heutiger Ausflugstipp ist der Elbsee bei Aitrang im Ostallgäu.
Der Elbsee ist ein kleiner Moorsee, der zur Allgäuer Moorallianz zählt und um den ein gemütlicher, fast ebener Rundweg angelegt ist.

Anfahrt: Wir fahren von Aitrang in Richtung Elbseerestaurant, folgen aber zuvor dem Schild zum kostenfreien Wanderparkplatz "Beim Biber".

Von besagtem Wanderparkplatz führen uns zunächst landwirtschaftliche Wege durch Waldabschnitte und vorbei an Kuhweiden bis zur Seealpe.

Wir halten uns vor der Seealpe links (Richtung Marktoberdorf) und folgen einem schmalen Weg durch Feuchtwiesen hindurch, der uns schon bald zu einem Bohlensteg führt. Dieser Holsteg führt uns dann über das Moor und durch ein Schilfmeer hindurch.

Am Ende des Weges auf dem Bohlensteg über das Moor erreichen wir einen Waldrand und nähern uns über diesen Weg nun dem Elbsee. Am Wegesrand gibt es ab hier mehrere Informationsstationen, die uns die Natur rund um den See sowie das Moor als Lebensraum näher bringen.

Nachdem wir durch ein kleines Waldstückchen gewandert sind, sehen wir über den Elbsee hinüber zum Elbsee-Restaurant sowie der Liegewiese am See.

Auf uns wartet nun ein kurzes steiles Stück hinauf zu einem Aussichtspunkt, an dem im Schatten zwei Wellnessliegen auf uns warten. Hier können wir etwas verschnaufen, während wir den Blick über den Elbsee hinweg genießen.

Nach unserer Pause gehen wir links und an der darauf folgenden Kreuzung nochmals links. So kommen wir auf einen Waldweg, an dessen Ende wir uns nochmals links halten. Im weiteren Verlauf des Weges kommen wir so am Campingplatz vorbei und erreichen kurz darauf den Parkplatz am See-Restaurant. Hier gehen wir rechts auf dem Fußgängerweg entlang der Straße zum Wanderparkplatz "Beim Biber" zurück.

Die Runde um den See gehen Erwachsene in gut zwei Stunden. Mit kleineren Kindern schafft man die Runde mit kleineren Pausen in 2,5 bis 3 Stunden. Der Weg ist übrigens auch gut mit einem Kinderwagen zu gehen. Nur am Anfang und Ende des Abschnitts auf dem Holzsteg braucht man ggf. ein wenig Hilfe, um den Kinderwagen hinauf- bzw. wieder herunterzuheben.

Ich wünsche Euch einen schönen Spaziergang rund um den Elbsee im Ostallgäu.

Euer Markus  


Hier findet Ihr noch weitere schöne Ausflugstipps im Allgäu, die Kinderwagen-geeignet sind.