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Montag, 24. August 2026

Ausflug in den Bahnpark Augsburg - ein Muss für alle Eisenbahn-Fans

Liebe Leserinnen und Leser von Familienausfluege-Allgaeu.de! 

seitdem ich den ersten Post vom Bahnpark Augsburg auf Instagram gesehen hatte, stand für mich fest: dies soll in diesem Sommer eines unserer Familienausflugsziele werden.

Und am vergangenen Sonntag war es dann soweit. Wir fuhren mit der gesamten Familie nach Augsburg in den Bahnpark.

Gleich im Eingangsbereich, dem Lok Café erwartete uns dann bereits die erste mächtige schwarz-rote Jungenthal-Dampflok aus dem Jahr 1959. Ein echter Hingucker für Groß und Klein!

Dieses riesige Ungetüm faszinierte unsere vier Jungs und auch uns Eltern und wir waren sehr gespannt, was wir im Bahnpark noch so alles sehen und entdecken werden.

Der Rundweg führt einen gleich wieder aus dem Gebäude heraus und über Freiflächen zu verschiedenen einzelnen Ausstellungsstücken und Informationstafeln. 

Da sich das Museum mitten im Bahngelände befindet, ist Vorsicht geboten und gerade bei kleineren Kindern sollte man gut darauf achten, dass sie nicht ausbüxen!

Informationstafel im Bahnpark
Die Welt der Lok - Informationstafel

Das erste große Highlight ist gewiss die große Drehscheibe im Freigelände, etwas das zumindest wir so noch nie gesehen hatten.

Schade, dass wir nicht beobachten konnten, wie mit der Drehscheibe rangiert wird. Vielleicht hätten wir an einem Wochentag mehr Glück gehabt?!

Die Drehscheibe auf dem Gelände der Deutschen Bahn
Drehscheibe im Bahnpark Augsburg

Was wir zu diesem Zeitpunkt unseres Besuchs der Drehscheibe nicht wussten war, dass im dahinter liegenden Gebäude viele faszinierende Lokomotiven und auch ein paar Wagons auf uns warteten.

Wir gingen also mehr oder weniger den gleichen Weg zurück, auf dem wir zur Drehscheibe gelangt sind.

So gelangten wir dann zum Eingang der "Zeitreise" - dem gewiss absolut größten Highlight dieser Ausstellung. Hier gibt es jede Menge Lokomotiven und auch einige Wagons zu entdecken. In manch einen Wagon kann man hineingehen und sich auch auf die Sitzplätze setzen, um sich in die damalige Atmosphäre der Wagons hineinzuversetzen.

Bahnpark Augsburg "Zeitreise"
Der Eingang in die "Zeitreise"

Mit den nachfolgenden Bildern möchte ich einen kleinen Einblick in die Sammlung "Zeitreise" geben:
 
Dampflok im Bahnpark Augsburg

Heizkessel einer Dampflokomotive
 
Dampflokomotive
 
Diesel-Lokomotive der Deutschen Bahn
  
"Emma" aus Jim Knopf
Die "Emma" aus Jim Knopf


Die zahlreichen Lokomotiven und Wagons hatten uns alle wirklich sehr beeindruckt gehabt, als wir die Halle nach etwas über einer Stunde wieder verlassen haben. 
 
Danach durften unsere beiden kleineren Jungs und der Papa noch zwei Runden mit der Mini-Bahn auf dem Gelände drehen, während sich der Rest der Familie bei wunderschönem Wetter auf den Sitzgelegenheiten ausruhte. Hier ist auch Platz, um sich auf den Holzbänken an den Holztischen mit selbst mitgebrachten Speisen und Getränken zu stärken.
 
Danach gingen wir über die Werkstatt zurück zum Ausgangspunkt unserer Museums-Tour, dem Lok Café. Dort ließen wir es uns zum Ausklang unseres Ausflugs in den Bahnpark Augsburg direkt neben der großen Dampflok schmecken, bevor wir wieder nach Hause ins Allgäu fuhren. 

Der Bahnpark wird momentan erweitert. Laut den Angaben auf der Website entsteht derzeit das Projekt "Werkstatt der Entdeckungen". Wir konnten in der zukünftigen Werkstatt eine weitere Dampflok sowie eine Rangierlok besichtigen. 

Viele weitere Informationen über den Bahnpark erfahrt Ihr natürlich auf der Website des Bahnpark Augsburg. 

Wir wünschen Euch viel Spaß bei Eurem Ausflug in den Bahnpark Augsburg! 

Euer Markus und die gesamte Familie 

Montag, 21. April 2025

Leichte Wanderung am Pfänder mit tollem Blick auf den Bodensee

Liebe Leserinnen und Leser,

bereits im vergangenen Jahr hatten wir einen wunderschönen Ausflug auf die österreichische Seite des Bodensees gemacht. Denn wir sind nach Bregenz gefahren, um von dort aus mit der Seilbahn auf den Pfänder zu fahren um dann den schönen Weg hinunter zu laufen. 

Vorab noch ein Hinweis: Wer mit dem Auto nach Bregenz anreist, sollte darauf achten, möglichst auf einem Parkplatz der Pfänderbahn zu parken, denn die Parkhäuser am See sind sehr teuer.

Wir sind mit der Gondelbahn vom Bregenzer Stadtrand hinauf zur Bergstation der Bahn gefahren und konnten dabei bereits den sagenhaften Ausflug auf den schönen Bodensee genießen. 

Nach einer kleinen Pause am Spielplatz und einem kurzen "Fotoshooting" vom Aussichtsplateau auf dem Dach des Seilbahngebäudes sind wir zunächst durch den kleinen hübsch angelegten Wildpark gelaufen und haben uns dort die verschiedenen Wildtiere angeschaut. Auch die Waldrutsche war ein kleines Highlight für die Kinder, bevor wir dann auf den Weg in Richtung Tal (Bregenz / Altreute) abgezweigt sind. 

Familienausfluege-Allgaeu.de: Blick auf den Bodensee
Ausblick von der Aussichtsplattform auf den Bodensee

 

Familienausfluege-Allgaeu.de: Im Wildpark am Pfänder
Im Wildpark

Auf der Website der Pfänderbahn findet man eine Wanderkarte zum Download. Diese sollte man sich unbedingt ausdrucken, für den Fall, dass der Weg - so wie bei uns - in Teilbereichen gesperrt ist. Wir hatten die Karte leider nicht dabei und mussten dann eine Zeit lang den weiteren Weg ins Tal suchen, da ein Wegabschnitt gesperrt war und die Beschilderung für Ortsunkundige nicht optimal ist. Aber wir haben es dann schon irgendwie geschafft, den weiteren Weg ins Tal zu finden. 

Familienausfluege-Allgaeu.de: Blick ins Tal
Zu Beginn verläuft der Weg einige Zeit lang entlang der Trasse der Pfänderbahn

Familienausfluege-Allgaeu.de: Ausblick auf den Bodensee
Wunderschöner Ausblick auf den Bodensee

Letztendlich sind wir bis nach Riese gelaufen, sind vor dem ersten Hof nach links abgebogen und haben dann den etwas anspruchsvolleren (aber kürzeren Weg) weiter talwärts gewählt, bis wir eine kleine Straße erreichten.
Wir folgten der Straße für längere Zeit (rechts abbiegen) bis wir nach Altreute kamen. Dort sind wir zwischen den Häusern hindurch einem Pfad gefolgt, der uns schon bald zurück in den Bergwald führte. Der Weg folgte für längere Zeit einem kleinen Bächlein und nach etwas Gehzeit konnten wir durch die ersten lichteren Stellen des Waldes wieder auf den Bodensee und auf Bregenz blicken. 

Familienausfluege-Allgaeu.de: Kleine Kapelle am Waldrand
Kleine Kapelle am Waldrand

Familienausfluege-Allgaeu.de: Auf dem Weg vom Pfänder nach Bregenz
Auf dem Weg vom Pfänder nach Bregenz

Familienausfluege-Allgaeu.de: Blick auf Bregenz
Ein erster Blick auf Bregenz


Weiter diesem Weg folgend erreichten wir dann nach einiger Zeit den höher gelegenen Teil von Bregenz. Über die teilweise steil abschüssigen Straße gingen wir talwärts und folgten dann intuitiev den Straßen bis zur Talstation der Bergstation.

Für diesen Ausflug haben wir mit mehreren Pausen insgesamt circa vier Stunden benötigt.

Wer Lust auf einen wunderschönen Ausblick auf den Bodensee in Verbindung mit einer Bergwanderung haben möchte, dem können wir diese Wanderung absolut empfehlen. 

Wenn der Weg an sich nicht sonderlich schwierig ist, ist dennoch ein gutes und festes Schuhwerk (am Besten Bergstiefel) zu empfehlen und wer Probleme beim Abwärtsgehen mit den Knien bekommt, der sollte diese Tour nicht ohne Bergstöcke machen.

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Tag am Pfänder über dem Bodensee!

Markus


Samstag, 6. Juli 2024

Besuch der Meersburg am Bodensee

Liebe Leserinnen und Leser,

mit meinem heutigen Ausflugstipp nehme ich Euch mit an den wunderschönen Bodensee, genauer gesagt auf die Meersburg in Meersburg.

Die Meersburg

Die Meersburg ist ein markantes Wahrzeichen der Bodensee-Region.
Hinter ihren dicken Mauern verbergen sich über 1.000 Jahre Geschichte. Ein Besuch der Burg Meersburg führt die Besucher auf eine einmalige Reise vom Mittelalter bis in die Zeit des Biedermeier. Über die Jahrhunderte hinweg haben in ihr Könige, Kaiser und Fürstbischöfe gewirkt. Und trotzdem die Burg mehrfach belagert und angegriffen wurde, wurde sie niemals eingenommen oder zerstört. Die bekannteste Bewohnerin der Burg war die deutschsprachige Dichterin Annette von Droste Hülshoff.

Übrigens ist die Meerbsurg die älteste bewohnte Burg Deutschlands.

Für unseren Ausflug sind wir mit dem Auto angereist und haben unseren Kleinbus auf dem kostenpflichtigen Parkplatz am Töbele abgestellt. Sobald alle vier Kinder und die Eltern startklar waren, sind wir zunächst auf dem Plateau des Parkplatzes in Richtung See gelaufen und haben zunächst einmal den Blick über den Bodensee genossen. 

Der Bodensee
 

Dann sind wir über den Fußweg bergab in Richtung der Therme gelaufen. Nach dem Überqueren der Fußgängerbrücke über die Töbelestraße muss man sich zunächst rechts halten, um dann auf den Weg talwärts zu gelangen.

Unten angekommen sind wir nach rechts abgebogen und gingen an der Therme und dem Freibad vorbei bis zu einem Spielplatz, der direkt hinter der Anlage des Freibads liegt. Dort haben wir dann eine kleine Pause eingelegt, damit sich die Kinder nach der Autofahrt etwas austoben konnten. Danach folgten wir weiter der Uferpromenade und dann der Unterstadtstraße. So ziemlich in der Mitte der Unterstadt führen dann auf der rechten Seite Treppen hinauf zur Burg. Auf halber Höhe gibt es fest installierte Bänke und Tische, die wir gerne genutzt haben, um dort Brotzeit zu machen. Danach sind wir den Treppen weiter hinauf nach oben gefolgt, bis wir die ersten Mauern der Burg erreicht haben. 


Dort steht auch eine öffentliche Toilette beim Wasserrad zur Verfügung. Um zum Eingang der Burg zu gelangen, gingen wir links an dem Genbäude der Schlossmühle vorbei. Und schon standen wir vor der Brücke, die zum Eingang der Burg führt. Die Tickets muss man übrigens in einem Laden schräg gegenüber erwerben.
Wer ungerne Treppen geht, dem empfehle ich bis zum Ende der Unterstadt zu Laufen. Hinter dem Stadttor führt rechter Hand eine steile Straße ebenfalls hinauf zur Burg. 

Schlossmühle und Burgturm

Die Burg bietet für alle Altersgruppen viel zu entdecken. Erwachsenen Besuchern mit älteren Kindern (ab ca. 14 Jahren) empfehle ich, unbedingt bei einer Führung mitzumachen, da man dabei natürlich sehr viel mehr erfährt, als wenn man sich nur mit den Texten auf den Informationstafeln beschäftigt. Meine Frau und ich hatten vor vielen Jahren einmal an solch einer Führung teilgenommen und wir konnten uns während unserem Besuch wieder an zahlreiche Informationen und Anekdoten aus der Führung erinnern. Mit vier Kindern im Alter von 2 bis 11 Jahren macht das jedoch weniger Sinn und so wir haben die Burg selbst erkundet - man muss ja nur einem Rundweg folgen. 

Immerhin stehen den Besuchern 35 Räume zur Verfügung. Da sind natürlich die alten Kanonen am Eingang genauso spannend für die Kinder, wie auch die Burgküche, das Verlies, die Waffenkammer, der Rittersaal, die Folterkammer und vieles andere mehr. Von den Gartenanlagen hat man darüber hinaus noch einen wunderschönen Ausblick auf den Bodensee.

Ritterrüstungen in der Burg

Ausblick auf den Bodensee

In der Backstube

Im Rittersaal

Ihr seht also, es gibt viel zu entdecken auf der Meersburg. 

Nachdem wir die Burg besichtigt hatten, haben wir noch kurz einen Abstecher zum Schlossgarten des Neuen Schloß Meersburg gemacht. Von dort konnten wir nochmals den Blick über den Bodensee genießen, bevor wir wieder hinunter in die Unterstadt gingen, um noch ein Eis zu essen. Danach wartete noch der relativ steile Anstieg zurück zum Parkplatz auf uns. Solche Etappen sind nach solch erlebnisreichen und für die Kinder anstrengenden Ausflügen leider meist kein Vergnügen für die Eltern, aber auch das haben wir überstanden. Und schon am selben Abend fragte uns einer unserer Jungs, wann wir denn wieder zu der Burg fahren werden ... Eine schönere Rückmeldung von den Kindern kann es wohl kaum geben.

Und ich bin mir sicher, dass dies gewiss nicht unser Ausflug an den Bodensee und zur Meersburg war.

Markus

Samstag, 22. Juli 2023

Alles Lego?

Lieber Leserinnen und Leser,

dieser Ausflugstipp führt uns hinaus aus dem Allgäu nach Günzburg zum Legoland Deutschland. 

Wer in Betracht zieht, ins Legoland zu fahren, sollte sich darüber bewusst sein, dass dieser Ausflug nicht ganz billig werden wird.
Wir hatten das Glück, die Karten geschenkt zu bekommen, denn ansonsten wäre unser Familienausflug mit zwei Erwachsenen und vier Kindern sehr teuer geworden, auch wenn der Eintritt für unseren Kleinsten mit zwei Jahren noch kostenfrei war.
Wer mit der Familie in das Legoland fahren möchte, besorgt sich die Karten auch das Parkticket am Besten im Vorfeld online unter https://www.legoland.de. 

Aufgrund des Altersunterschieds der Kinder hatten meine Frau und ich im Vorfeld vereinbart gehabt, dass wir uns aufteilen werden: Sie ist mit den beiden älteren Jungs (acht und zehn Jahre alt) durch den Park gegangen und ich mit den beiden Kleinen (zwei und fünf Jahre alt).

Wenn man in den Park hinein kommt, dann steht man zunächst vor den wunderschön aus Lego nachgebauten Landschaften, Städten und Gebäuden.
Dabei darf natürlich auch das Allgäuer Märchenschloss Neuschwanstein nicht fehlen. Aber auch das Reichstagsgebäude in Berlin, das Hamburger Hafengelände, Venedig, Holland, Frankfurt, einige Wolkenkratzer und vieles mehr aus Lego gibt es zu bewundern.
Für mich ist das das eigentliche Highlight des Parks und ich finde es sehr schade, dass im weiteren Parkgelände überwiegend Fahrgeschäfte zu finden sind. Für größere Kinder und Erwachsene gibt es noch einige Stationen, bei denen man verschiedene Dinge aus Lego bauen kann. 

 

Venedig im Legoland Deutschland

Für ganz kleine Kinder - und hier ist die Größe entscheidend - gibt es unter 80 bis 90 cm nur sehr wenige geeignete Fahrgeschäfte. Wir haben wirklich Glück, dass unser Kleinster schon knapp über 80 cm misst und ich so mit ihm wenigstens durch das Lego-Safariland fahren (hat ihm sehr viel Spaß gemacht), eine Eisenbahnfahrt machen und mit dem Aussichtsturm nach oben fahren konnte. Ansonsten gab es für ihn noch mehrere Spielplätze. Also als Familie nur mit ganz kleinen Kindern würde ich einen Ausflug wo anders hin bevorzugen.
Für unseren Zweitjüngsten standen dann schon mehr Fahrgeschäfte und Attraktionen zur Verfügung, die altersgerecht gestaltet sind und ihm somit sehr viel Freude bereiteten.

Lego-Safari

Für unsere beiden älteren Jungs war das Angebot der Fahrgeschäfte dafür dann richtig groß. Leider waren die Anstehzeiten zu den Fahrgeschäften sehr lange und die Fahrzeiten extrem kurz. Das hatte unseren Jungs nicht so gut gefallen. Viel Spaß hatten Sie dennoch.

Es war für alle Familienmitglieder ein toller Ausflug ins Legoland, wovon unsere großen Jungs auch jetzt nach zwei Wochen noch schwärmen.

Euer Markus

Donnerstag, 23. Juli 2020

Rundwanderung Niedersonthofener Wasserfall

Es gibt schöne Familienausflüge und es gibt besonders schöne Ausflüge.

Mein heutiger Vorschlag liebe Leserinnen und leser zählt aus meiner Sicht zu den besonders schönen Ausflügen, die ich bisher zusammen mit meiner Familie im Allgäu unternommen habe!

Warum?
Weil er einfach so viele unterschiedliche Eindrücke bietet: ein wunderschöner Bergwald, ein  Lehrpfad mit mehreren Informationstafeln zum Falltobelweg, ein äußerst abwechslungsreicher Weg, ein bisschen Abenteuer, mehrere Brücken, ... und dann natürlich auch der schöne Niedersonthofener Wasserfall.


Ein Hinweis gleich vorneweg: Auf dem gesamten Weg ist sehr gutes, festes Schuhwerk dringend zu empfehlen. Für Kinderwagen ist dieser Weg absolut nicht geeignet! Etwas Kondition ist bei dieser Runde auch empfehlenswert, denn insgesamt gilt es über 250 Höhenmeter zu überwinden 😏.


Aber nun alles der Reihe nach:
Wir sind gestartet an dem kleinen Wanderweg ganz am Ende der Niedersonthofener Mühlbergstraße.

Lehrpfad Falltobelweg

Von hier aus sind wir direkt der Beschilderung in Richtung des Wasserfalls gefolgt. Zunächst ist der Weg noch recht breit und gut begehbar, von Beginn an geht es bergauf. An einer Kreuzung vor einer kleinen Hütte sind wir nach links abgebogen und weiter den schönen Wegweisern in Richtung des Wasserfalls gefolgt.
Von hier an haben wir unseren Kleinsten in die Kraxe gesetzt und da musste er auch aufgrund der Beschaffenheit des weiteren Weges bis zum Wasserfall auch drin sitzen bleiben.


Von hier an wurde der Weg deutlich schmaler und er führte hinab zum Bach, dem wir ein Stück stromaufwärts folgten. Kurz darauf ging es dann steile Stufen hinauf, so dass wir aufgrund der schwül-warmen Witterung ganz schön ins Schwitzen kamen. Oben angekommen, gab es auch eine kurze Trinkpause bevor wir weiter gegangen sind.
Irgendwann ging es dann wieder hinunter zu dem Bach, an dem wir vorhin schon einmal lang gegangen sind. Im weiteren Verlauf überquerten wir mehrere kleine Brücken, unendliche viele Wurzeln, die über den gesamten Weg hinweg verliefen. 

Nach gut 45 Minuten erreichten wir dann den Niedersonthofener Wasserfall, in dem das Wasser circa zehn Meter in die Tiefe stürzt. Die letzten Meter zum Wasserfall sind etwas knifflig und wer näher an den Wasserfall heran möchte, muss ein bisschen Klettern. Aber es lohnt sich!

Niedersonthofener Wasserfall
Niedersonthofener Wasserfall
Niedersonthofener Wasserfall
Niedersonthofener Wasserfall

Manche andere Besucher hatten Badesachen dabei und stellten sich tatsächlich unter den Wasserfall mit seinem kalten Wasser.
Nachdem wir zur Genüge den Wasserfall bestaunt hatten, sind wir den Weg über die Brücke und wieder den Berg hinauf gegangen.


Ab hier sind wir den Wegweisern in Richtung Gopprechts gefolgt. Noch einmal galt es eine Brücke zu überqueren und dann verlief der Weg für längere Zeit durch den Wald, bis wir an einen Weidedurchgang gelangten und für einen kurzen Moment auf einer Wiese standen. Aber gleich ging es wieder zurück in den Wald und nochmals über eine Brücke. Einige Minuten später erreichten wir dann wieder den Waldrand und mit einem Mal hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf den Grünten und weitere Allgäuer Berge.
Auf einer Bank bei einer kleinen Hütte machten wir noch einmal eine kurze Pause und genossen dabei den Ausblick auf die Berge.

Blick auf die Allgäuer Berge
Blick auf den Niedersonthofener See

Der weitere Weg führte uns nun talwärts und schon bald konnten wir den Niedersonthofener See erblicken und näherten uns dann bereits den ersten einzeln stehenden Häusern von Gopprechts. Ab hier ging der geteerte Weg relativ steil bergab.
Nach gut zwei Stunden reiner Gehzeit erreichten wir dann wieder den Wanderparkplatz und damit unser Auto.

Es war eine wirklich schöne, abwechslungsreiche und kurzweilige Wanderung, die ich wirklich empfehlen kann.

Euer Markus


Montag, 18. Mai 2020

Der Naturlehrpfad in Görisried

Mein heutiger Vorschlag für Euren Familienausflug führt uns nach Görisried im Ostallgäu. Hier ist ein wunderschöner Waldlehrpfad angelegt, wo sich die Kinder austoben, den Wald entdecken, mehr über den Wald erfahren und auch am Bach spielen können.

Unsere kurze Wanderung (es sind nur ca. 2 Kilometer Weg zu gehen) starten wir in Görisried an der Kirche. Ab hier leiten uns die Wegweiser durch den Ort. Einfach den Schildern zum "Naturerlebnispfad" folgen.

Naturlehrpfad Görisried

Kurz vor dem Musikheim zweigt unser Weg nach rechts ab und dann kommen wir schon bald an dem kleinen Freibad von Görisried vorbei. Hinter dem Freibad beginnt der Naturerlebnispfad. Von dem breiten, gekiesten Weg zweigen nun linker und rechter Hand von diesem Weg kleinere Pfade ab.


Brücke und Balancierbalken

Schon am Beginn des Waldlehrpfads können die Besucher den "normalen Weg" über die Brücke wählen, oder sie testen ihr Geschick auf dem Balancierbalken neben der Brücke.


Die Bäume des Waldes

Die verschiedenen Stationen im Wald erzählen den Besuchern vom Wald, den Bäumen und Pflanzen und vieles andere mehr.


Hängematte und Jägerstand

Während die Kinder im sehr stabil gebauten Jägerstand spielen, können es sich die Eltern in der nahegelegenen Hängematte ein bisschen ausruhen. Auf dem weiteren Weg gibt es viel zu entdecken und auszuprobieren.


Bär im Wald
Waldarbeiter aus Holz

Mehrere mit der Motorsäge erstellte Figuren aus Holz erwarten die Besucher im Görisrieder Wald.

Wigwam am Wegesrand

Am Wegesrand wartet auf die kleinen Besucher ein Wigwam zum Spielen.

Infobuch

Das Natur-Klassenzimmer ist sogar mit einer Schultafel ausgestattet, so dass hier sogar Schulunterricht abgehalten werden kann. Das tolle Buch im "Klassenzimmer" erzählt den interessierten Leserinnen und Lesern davon, was Monat für Monat im Wald geschieht.

Vom Natur-Klassenzimmer aus gehen wir den gleichen Weg wieder zurück.

Kiesbank am kleinen Bach

Das breite Kiesbett an dem kleinen Bach lädt ein zum Spielen, Steine in den Bach werfen und auch zum Planschen. Und auch an dem kleinen Wasserrad am Ausgang des Naturlehrpfads haben die Kinder noch einmal die Möglichkeit zum Planschen.
Wechselkleidung für die Kinder mitzunehmen ist also gewiss nicht verkehrt ;-).

Wasserrad

Schon zu Beginn meines Posts hatte ich erwähnt, dass der Weg an sich nicht besonders lange ist. Aufgrund der vielen Attraktionen für Klein und Groß vergeht die Zeit für alle jedoch wie im Flug - und schon sind zwei oder drei Stunden ganz schnell vorbei.
Wir fanden es hier jedenfalls absolut super und wir werden ganz bestimmt nochmals hieher kommen!

Viel Spaß im Naturlehrpfad Görisried
wünscht Euch

Euer Markus


P.S.: Alle Freunde von Pinterest finden hier einen Pin zu diesem Ausflug für ihre Pinnwand. 

Donnerstag, 14. Juni 2018

Die Starzlachklamm im Oberallgäu

Am vorletzten Wochenende gab es seit Langem wieder einmal einen reinen Männerausflug in unserer Familie.
Als Ausflugsziel hatte ich für meine beiden Jungs und mich die Starzlachklamm bei Sonthofen im Oberallgäu ausgesucht gehabt.
Die Starzlachklamm ist zwar nicht so bekannt, wie die andere Allgäuer Klamm, die Breitachklamm, was aber nicht heißen soll, dass ein Besuch der etwas ruhigeren Starzlachklamm weniger lohnend ist, als ein Besuch der Breitachklamm bei Oberstdorf!

Da wir erst vor Kurzem eine Klamm während unserem Österreich-Urlaub besucht hatten, war ich mir sicher, dass meine beiden Jungs das gut und sicher schaffen werden.
Nachdem der gebührenpflichtige Parkplatz in Winkel hoffnugslos überfüllt war, wählte ich den Parkplatz am Burgberger Friedhof. Hier kann man mit Parkscheibe für maximal zwei Stunden parken.
Von hier aus gingen wir zunächst über die schmale geteerte Straße bis wir nach wenigen Minuten nach Winkel kamen.
Gleich am Ortseingang zweigten wir dann nach der Brücke nach links ab und gingen über den großen Parkplatz, bis wir zu dem Waldweg kamen, der zur Starzlachklamm führt.
Der Weg führt teilweise über zahlreiche große Wurzeln, so dass auch hier bereits Vorsicht beim Gehen geboten ist. 

Der Weg führt teilweise entlang der hier ruhigen Starzlach, deren großen Sandbänke an heißen Tagen zu einer schönen Pause mit der Möglichkeit zur Abkühlung einladen.
Jetzt auf dem Hinweg brauchten wir diese Pause natürlich noch nicht.
Nach insgesamt ca. dreißig Gehminuten hatten wir dann den Eingang in die Klamm erreicht. Hier konnten wir noch einigen jungen Menschen beim Canyoning zusehen, bevor wir dann weiter gingen. 
Die Eintrittspreise für die Starzlachklamm sind absolut fair. Für Kinder unter sechs Jahren ist der Eintritt frei, was in unserem Fall diesen tollen Ausflug besonders preiswert machte, da ich so nur für mich bezahlen musste.

Der weitere Verlauf des Weges führt über einen teilweise recht anspruchsvollen Weg an zahlreichen Wasserfällen, den sogenannten Wassermühlen, imposanten Felswänden usw. vorbei, was diesen Ausflug zu einem wahren Erlebnis für Groß und Klein werden lässt.
Zur weiteren Spannung trägt auch die Wegführung des Klammweges bei - gerade auch noch einmal kurz vor dem oberen Ende der Klamm, wenn man durch das "Felstor" läuft und es dann die Felsstufen nach oben geht.


Am Ende der Klamm hatten wir nochmals eine kleine Trink- und Esspause eingelegt, da gerade unser Kleiner mit seinen knapp unter drei Jahren teilweise ganz schön mit den hohen Felsstufen beim aufwärts gehen zu kämpfen hatte.

Runterwärts sind wir drei ganz gut vorangekommen. Auf dem Rückweg von der Klamm zum Parkplatz hätte ich gerne noch eine längere Pause auf einer der Kiesbänke der Starzlach eingelegt, allerdings zogen in ziemlich kurzer Zeit einige dunkle Wolken auf, so dass ich meine Jungs lieber zur Eile antrieb, um möglichst noch trockenen Fußes zum Auto zurückzukommen. 
Kiesbänke in der Starzlach

Etwas irritiert war ich allerdings, dass immer noch zahlreiche Menschen in Richtung Klamm liefen, obwohl offensichtlich war, dass ein Gewitter hier schon bald aufziehen würde. Eigentlich sollte jedem klar sein, dass ein Gewitter in den Bergen zu den gefährlichsten Situationen überhaupt zählt!
Wir haben es gerade noch zum Auto geschafft, bevor der Himmel dann die Schleusen öffnete und es zu Gewittern und Schütten begann. Was für ein Glück!
Gut gelaunt fuhren wir dann von unserem Ausflug wieder zurück nach Hause. Und beide Jungs erzählten noch ein paar Tage später voller Begeisterung von unserem Ausflug in die Starzlachklamm.


Noch ein paar Hinweise zum Schluss: 
  • Innerhalb der Klamm sind die Wege häufig feucht und glitschig. Gutes, geschlossenes Schuhwerk sollte deshalb unbedingt zu Ihrer Ausrüstung gehören!
  • Trittfestigkeit gehört zu den Eigenschaften, die jede Besucherin und jeder Besucher der Starzlachklamm mitbringen sollte.
  • Kleine Kinder gehören in der Klamm in eine Kraxe, damit sie sicher den Klammweg nach oben und wieder herunter kommen.
     
  • Für Kinder unter drei bis vier Jahren ist ein Besuchder Starzlachklamm nicht optimal.

Ich wünsche Euch viel Spaß in der Starzlachklamm.

Euer Markus 


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