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Sonntag, 11. Juni 2023

Wanderung an der Hörnerbahn

Liebe Leserinnen und Leser,

gerne möchte ich Euch heute eine Bergwanderung im Oberallgäu bei Bolsterlang vorstellen, die unsere Familie vor wenigen Tagen gemacht hatte.

Gestartet sind wir mit einer bequemen Bergfahrt mit der Hörnerbahn. Von der Bergstation aus sind wir zunächst dem Wanderweg in Richtung des Berghaus Schwaben gefolgt. Der Weg ist im ersten Abschnitt gut ausgebaut und verläuft ohne nennenswerte Höhenunterschiede. 

Wir blieben auf dem Weg bis zur Alpe Hinteregg. Die Alpe liegt links von dem Hauptweg. Der schmale Pfad führt rechts am Gebäude der Alpe vorbei. Kurz danach führt er in einen Wald.Ab hier geht es stetig bergab. Achtung: Der Weg ist als "mittelschwer" markiert. Im weiteren Verlauf des Weges geht es in einigen kurzen Abschnitten steil abwärts. Deshalb sind ein festes, gutes Schuhwerk sowie Trittsicherheit erforderlich! 

Der Weg hinab ins Bolgental

Sobald wir das Waldstück hinter uns gelassen haben, eröffnete sich für uns ein schöner Blick in das Bolgental. Nach einer guten Stunde Gehzeit erreichten wir die Alpe Zunkleiten, wo wir bei einer leckeren Brotzeit Pause gemacht haben. 

Nach unserer Pause führte uns ein schmaler Pfad zunächst ansteigend und dann später wir abwärts verlaufend zum Sonderdorfer Kreuz. Dieses Zwischenziel erreichten wir nach gut dreißig Minuten Gehzeit. Am Sonderdorfer Kreuz machten wir nochals auf den hier aufgestellten Sitzbänken Pause und genossen dabei den Ausblick auf das Tal und die umliegenden Berge. 

Ausblick vom Sonderdorfer Kreuz

Danach ging es nochmals teilweise relativ steil bergab. Der Weg führt vorbei an der Bergstation des Dorflifts und dann weiter zur Talstation der Hörnerbahn.

Insgesamt sind wir ungefähr zwei Stunden gelaufen. Auch unser fast fünfjähriger Sohn hat den Weg gut gemeistert, war danach jedoch sehr erschöpft. Erschöpft waren wir alle nach dieser schönen Wanderung in der herrlichen Natur des Bolgentals. Aber wir haben nach dieser kurzweiligen Tour alle Lust auf weitere Bergtouren im Allgäu.

Euer Markus

Samstag, 26. November 2022

Besuch des Eichhörnchenwaldes bei Fischen im Oberallgäu

Habt Ihr Lust darauf, frei lebende und zahme Eichhörnchen einmal ganz von der Nähe aus zu beobachten? 

Dann lohnt sich ein Ausflug in den Weidachwald am Ortsrand von Fischen. 


 

 

 

 

 

 

 

Den Weidachwald erreicht man über den Fischener Kurpark. Dort gibt es eine Minigolfanlage, einen schönen Spielplatz, einen Kräutergarten und noch vieles mehr zu entdecken.

Im sogenennten Eichhörnchenwald leben einige zum Teil sehr zutrauliche Eichhörnchen, die
sich mit etwas Glück den Menschen bis auf gut einen Meter annähern. Voraussetzung ist natürlich, dass man sich ruhig verhält. Eine nicht ganz so einfache Übung für manche Kinder und Erwachsene. Es hat tatsächlich gedauert, bis meine Kinder so weit herunter gefahren waren, bis sich uns dann tatsächlich ein Eichhörnchen genähert hatte. In der Hocke sitzend konnten wir das Tier eine Zeit lang beobachten, bis es zu einem kleinen Sprint ansetzte und kurz darauf auf einem Baum verschwunden war. 

Neben den Eichhörnchen sind laut der Homepage der Hörnerdörfer auch andere im Wald lebende Tiere wie Eichelhäher, Krähen und andere Vögel an die Anwesenheit der Menschen gewöhnt und nähern sich mit Glück den Menschen. Dieses Glück hatten wir bei unserem Besuch im Eichhörnchenwald leider nicht gehabt. 

 

Neben den Tieren selbst gibt es im Weidachwald noch einige Stelen zu finden, die uns Auskunft über die Waldtiere und auch einige Pflanzen geben.


Der Weidachwald bietet schöne breite Wanderwege so dass man den Ausflug dorthin nicht nur auf die Eichhörnchen beschränken, sondern mit einem Spaziergang durch den Wald verbinden sollte. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Website von Fischen findet man noch folgenden Tipp, den ich nicht verheimlichen möchte: "Den Eichhörnchenwald besucht man am besten an Tagen, an denen es nicht zu heiß ist. Denn bei heißem Sommerwetter verstecken sich die Eichhörnchen im kühlen Wald und man bekommt sie nicht zu Gesicht."


Nun wünsche ich Euch einen tollen und erlebnisreichen Ausflug mit Eurer Familie in den Fischener Eichhörnchenwald!

Euer Markus

Freitag, 21. August 2020

Der Ostertal-Tobel

Liebe Leserinnen und Leser,

im Ostertaltobel gibt es mehrere kleine Wasserfälle zu bestaunen, die Möglichkeit an heißen Tagen im Wasser zu spielen und um die Schönheit dieses Naturerlebnisses zu bewundern und zu genießen.

Der Ostertal-Tobel liegt etwas abgelegen vom großen touristischen Trubel im Gunzesrieder Tal. Der Ostertalbach hat auf den letzten anderthalb Kilometern seines Laufs einen sehenswerten, bis zu 30 Meter tiefen Tobel in das umgebende Molassegestein gegraben. Hier fällt das Wasser über mehrere Stufen von bis zu zehn Metern herab.

Der Zugang ist von zwei Seiten aus möglich. Der Eintritt ist kostenfrei. Jedoch sind die beiden Parkplätze in der Nähe des Zugangs zum Tobel gebührenpflichtig. 

Parken kann man entweder am Wanderparkplatz "Gunzesried Säge" oder am Parkplatz bei der Buhl's Alpe (einfach der Beschilderung zu der Alpe folgen, bis man den Parkplatz erreicht.

Wir sind an einem heißen Spätvormittag nach Gunzesried gefahren und haben unser Auto auf dem Parkplatz bei der Buhl's Alpe geparkt. Wenige Meter von dem Parkplatz entfernt befindet sich der Anfang des Ostertal-Tobelwegs.

Wiesenweg zum Ostertalbach
Eingang zum Ostertal-Tobel

Zunächst führte uns der Weg zum Tobel für kurze Zeit über eine Wiese und hin zu einer Holzbrücke über die wir einen kleinen Bach überquerten. Danach ging es weiter durch den Wald bis zu einer überdachten Brotzeithütte. Hier sahen wir zahlreiche Eltern und Kinder, wie sie im Bach spielten und unter anderem Steinmännle im Bachbett bauten. Diese kann man übrigens auf dem gesamten Wegabschnitt immer wieder im Bachbett sehen und wer Lust hat, kann natürlich auch weitere Steinmännle hinzufügen. 

Gleich dahinter stürzt sich das Wasser zum ersten Mal in einem Wasserfall in die Tiefe. Achtung: Hier besteht Absturzgefahr am Wasserfall! 

Wasserfall im Ostertal-Tobel
Wasserfall im Ostertal-Tobel

Wir gingen weiter, schon alleine weil uns der Trubel hier zu viel und es uns an dieser Stelle einfach auch zu gefährlich war. 

Der weitere Weg führte uns vorbei an einem weiteren Wasserfall. Wir gingen dann noch ein Stückchen weiter, bis der Weg wieder anstieg und sich auf der Höhe eines weiteren Wasserfalls an einem kleinen Felsübersprung vorbeizwängte. Hier drehten wir wir dann jedoch wieder um, da wir bei dem Bachbett, an dem wir zuvor vorbei gelaufen sind, Picknick machen wollten. 

Als wir dann mit unserem kleinen Picknick am Rand des Bachs fertig waren, durften unsere Kinder im Bach und an den Felsen klettern und spielen und auch wir Erwachsenen nutzten die Gelegenheit uns in dem kühlen Wasser des Bachs abzukühlen und zu erfrischen. 

Wasserfall im Ostertal-Tobel
 

Leider zog dann überraschend und unerwartet aus heiterem Himmel ein Gewitter auf und wir mussten uns sputen, um zurück zum Auto zu kommen. Natürlich wurden wir dabei etwas nass, aber der Wald hielt glücklicherweise doch den meisten Regen von uns ab.

Auch wenn wir wegen dem Gewitter unseren schönen Ausflug in den Osterbach-Tobel etwas schneller als gedacht abbrechen mussten, war es dennoch ein wunderschöner Ausflug in diesen schönen Tobel.

Der Weg ist leider nicht mit dem Kinderwagen begehbar. 

Wechselkleidung für die Kinder sollte man unbedingt mit dabei haben - und vielleicht sogar auch für die Erwachsenen 😃.

Ich wünsche Euch viel Spaß im Ostertal-Tobel im Gunzesrieder Tal.

Markus



Donnerstag, 23. Juli 2020

Rundwanderung Niedersonthofener Wasserfall

Es gibt schöne Familienausflüge und es gibt besonders schöne Ausflüge.

Mein heutiger Vorschlag liebe Leserinnen und leser zählt aus meiner Sicht zu den besonders schönen Ausflügen, die ich bisher zusammen mit meiner Familie im Allgäu unternommen habe!

Warum?
Weil er einfach so viele unterschiedliche Eindrücke bietet: ein wunderschöner Bergwald, ein  Lehrpfad mit mehreren Informationstafeln zum Falltobelweg, ein äußerst abwechslungsreicher Weg, ein bisschen Abenteuer, mehrere Brücken, ... und dann natürlich auch der schöne Niedersonthofener Wasserfall.


Ein Hinweis gleich vorneweg: Auf dem gesamten Weg ist sehr gutes, festes Schuhwerk dringend zu empfehlen. Für Kinderwagen ist dieser Weg absolut nicht geeignet! Etwas Kondition ist bei dieser Runde auch empfehlenswert, denn insgesamt gilt es über 250 Höhenmeter zu überwinden 😏.


Aber nun alles der Reihe nach:
Wir sind gestartet an dem kleinen Wanderweg ganz am Ende der Niedersonthofener Mühlbergstraße.

Lehrpfad Falltobelweg

Von hier aus sind wir direkt der Beschilderung in Richtung des Wasserfalls gefolgt. Zunächst ist der Weg noch recht breit und gut begehbar, von Beginn an geht es bergauf. An einer Kreuzung vor einer kleinen Hütte sind wir nach links abgebogen und weiter den schönen Wegweisern in Richtung des Wasserfalls gefolgt.
Von hier an haben wir unseren Kleinsten in die Kraxe gesetzt und da musste er auch aufgrund der Beschaffenheit des weiteren Weges bis zum Wasserfall auch drin sitzen bleiben.


Von hier an wurde der Weg deutlich schmaler und er führte hinab zum Bach, dem wir ein Stück stromaufwärts folgten. Kurz darauf ging es dann steile Stufen hinauf, so dass wir aufgrund der schwül-warmen Witterung ganz schön ins Schwitzen kamen. Oben angekommen, gab es auch eine kurze Trinkpause bevor wir weiter gegangen sind.
Irgendwann ging es dann wieder hinunter zu dem Bach, an dem wir vorhin schon einmal lang gegangen sind. Im weiteren Verlauf überquerten wir mehrere kleine Brücken, unendliche viele Wurzeln, die über den gesamten Weg hinweg verliefen. 

Nach gut 45 Minuten erreichten wir dann den Niedersonthofener Wasserfall, in dem das Wasser circa zehn Meter in die Tiefe stürzt. Die letzten Meter zum Wasserfall sind etwas knifflig und wer näher an den Wasserfall heran möchte, muss ein bisschen Klettern. Aber es lohnt sich!

Niedersonthofener Wasserfall
Niedersonthofener Wasserfall
Niedersonthofener Wasserfall
Niedersonthofener Wasserfall

Manche andere Besucher hatten Badesachen dabei und stellten sich tatsächlich unter den Wasserfall mit seinem kalten Wasser.
Nachdem wir zur Genüge den Wasserfall bestaunt hatten, sind wir den Weg über die Brücke und wieder den Berg hinauf gegangen.


Ab hier sind wir den Wegweisern in Richtung Gopprechts gefolgt. Noch einmal galt es eine Brücke zu überqueren und dann verlief der Weg für längere Zeit durch den Wald, bis wir an einen Weidedurchgang gelangten und für einen kurzen Moment auf einer Wiese standen. Aber gleich ging es wieder zurück in den Wald und nochmals über eine Brücke. Einige Minuten später erreichten wir dann wieder den Waldrand und mit einem Mal hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf den Grünten und weitere Allgäuer Berge.
Auf einer Bank bei einer kleinen Hütte machten wir noch einmal eine kurze Pause und genossen dabei den Ausblick auf die Berge.

Blick auf die Allgäuer Berge
Blick auf den Niedersonthofener See

Der weitere Weg führte uns nun talwärts und schon bald konnten wir den Niedersonthofener See erblicken und näherten uns dann bereits den ersten einzeln stehenden Häusern von Gopprechts. Ab hier ging der geteerte Weg relativ steil bergab.
Nach gut zwei Stunden reiner Gehzeit erreichten wir dann wieder den Wanderparkplatz und damit unser Auto.

Es war eine wirklich schöne, abwechslungsreiche und kurzweilige Wanderung, die ich wirklich empfehlen kann.

Euer Markus


Samstag, 28. September 2019

Familienausflug ans Ofterschwanger Horn

Liebe Besucherinnen und Besucher meines Blogs,

heute möchte ich Euch einen Ausflug mit den Kindern an das Ofterschwanger Horn im Oberallgäu vorschlagen.
Wir haben hier vor Kurzem den neu angelegten "Stuimändle-Weg" getestet und sind dann weiter gegangen zur Kanapeehütte / Sofaalm und dann weiter bis ins Tal.

Für den Aufstieg haben wir die Auffahrt mit der Sesselbahn "Weltcup-Express" am Ortsrand von Ofterschwang gewählt. 
Oben angekommen haben wir uns links gehalten, bis wir nach wenigen Metern vor dem Eingangstor zum "Suimändle-Weg" gestanden sind.

 
Eingang zum Ofterschwanger Stuimändle-Weg



Nach einem kurzen Anstieg am Beginn des Weges verläuft dieser überwiegend bergab oder eben. Für Kinderwägen ist der gesamte Weg jedoch eher nicht geeignet!

Die vielen Steine auf dem Wegesrand laden dazu ein, selbst ein oder mehrere Stuimändle zu bauen.

Stuimändle am Wegesrand
An mehreren Stationen des Weges konnten wir und unsere Kinder so einiges über die Geologie am Ofterschwanger Horn, über Wasser, über Wind oder über die Feuchtwiesen am Wegesrand erfahren. 


Infostation Wasser
Station Tobel Wackelsteg
Feuchtwiese am Ofterschwanger Horn


Im zweiten Teil des Wegs gab es dann mehrere Spielstationen für unsere Kinder, so dass sie gar keine Gelegenheit dazu hatten, über einen zu langen Weg, schmerzende Füße oder was ähnliches zu jammern ;-).


Kletterturm und Hängebrücke
Rutsche wenige Meter hinter dem Kletterturm
Und dann waren wir auch schon fast am Ende dieses abwechslungsreichen Wegs.
Am Hotel Allgäuer Berghof angekommen, fanden wir diesen Wegweiser. 



Dem Weg folgend erreichten wir nach wenigen Gehminuten die Kanapee-Hütte / Hochbichl-Hütte. Hier gibt es zahlreiche schöne Spielmöglichkeiten für die Kinder: Schiffchen fahren im Holzbrunnen, Trampolin-Springen, künstliche Kletterwand und noch einiges mehr. 
Während die Kinder gespielt haben, ließen wir Erwachsene es uns gut gehen - und wer Glück hat, der kann sogar ein Sofa für sich ergattern.



Nach unserer schönen Pause an der Kanapee-Hütte sind wir weiter in Richtung der Talstation des Weltcup-Express gegangen. Dieser teilweise sehr steile gekieste Weg verlangt jedoch eine sehr gute Trittsicherheit und gutes Schuhwerk.


Blick zurück zur Hochbichl-Hütte


Nach einer guten halben Stunde waren wir wieder unten im Tal bei unserem Auto - und so ging ein schöner kurzweiliger Familienausflug zu Neige.

Euer Markus


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Freitag, 17. August 2018

Viel Spaß für Kinder am Söllereck bei Oberstdorf mit der Kugelrennbahn

Liebe Leserinnen und Leser!

für dieses Jahr hatte ich mir festgenommen gehabt, die noch relativ neue Kugelrennbahn am Söllereck bei Oberstdorf mit unseren Jungs zu testen. 

Nachdem der geteerte Weg parallel der Söllereckbahn bis zur Bergstation der Gondelbahn relativ mühsam zu gehen ist, haben wir uns bereits im Vorfeld dazu entschieden, mit der Bergbahn bequem hinauf zu fahren. 
Die Kugeln für die Kugelrennbahn haben wir bereits an der Talstation gekauft - dies ist aber auch noch am Start der ersten Kugelrennbahn möglich.

An der Bergstation angekommen haben wir zunächst noch unsere Jungs sowie die beiden Mädels von Freunden, die uns dieses Mal begleiteten, auf dem Spielplatz beim Gasthaus Schönblick etwas spielen lassen, bevor wir los gingen. 
Anschließend folgten wir dem Schönblickweg, jenem bereits erwähnten geteerten Weg, in Richtung der Talstation.
Der geteerte Weg hat eine Gesamtlänge von ca. zwei Kilometern Länge und ist auch mit einem Kinderwagen begehbar (Bremsen am Kinderwagen sind dann jedoch von Vorteil).

Schon nach wenigen Metern hatten wir den ersten Teilabschnitt der Kugelrennbahn erreicht. Am Start befinden sich zwei Löcher, die als Startpunkt der beiden parallel verlaufenden Bahnen dienen. 

Wer möchte, kann hier also seine Kugel gegen die Kugel der Eltern, der Schwester, dem Bruder oder von einem Freund ins Rennen schicken und sehen, wessen Kugel dabei als erstes im Ziel ankommt. 

Die erste Bahn hat eine Länge von 93 Metern Länge und die Kugeln müssen dabei unter anderem gerade Streckenabschnitte, einen Trichter, eine Spirale, ein Xylophon, eine Wellenbahn, ein Glockenspiel, ein Säulenlabyrinth und noch einige Stationen mehr überwinden.
Am Ende des Xylophons
Die Jungs und Mädels hatten dabei einen riesen Spaß und haben ihre Kugeln mehrfach durch die Bahn sausen lassen. Nachdem sich die Kids von der ersten Bahn haben trennen können, folgten wir dem Weg weiter talwärts. 

Hier haben wir eine kleine Picknick-Pause eingelegt um uns für den weiteren Weg und die kommenden beiden Stationen zu stärken.
Nach ungefähr zehn Gehminuten erreichten wir die zweite Kugelrennbahn. 
Die so genannte "Waldbahn" hat eine Länge von 50 Metern. Und auch hier müssen die Kugeln mehrere Stationen bis zum Ziel durchlaufen. 
Teilabschnitt der Waldbahn

Die Kugel ist im Ziel
Auf dem weiteren Weg bis zur dritten Station der Kugelbahn konnten wir wieder das tolle Bergpanorama der Kleinwalsertaler und Oberstdorfer Berge genießen. 
Die Söllereckbahn vor der Kulisse der Kleinwalsertaler Berge
An der dritten Station war leider reger Betrieb, so dass wir uns dort nicht so sehr lange aufhielten.
Der Abschnitt "Glockenspiel" auf der Zielbahn

Die insgesamt drei Abschnitte der Kugelrennbahn erreichen in Summe eine Gesamtlänge von 200 Metern Länge und sorgen für eine grandiose Abwechslung während der recht einfachen Wanderung von der Berg- zur Talstation der Oberstdorfer Söllereckbahn.

Im Tal wartete dann noch zum Abschluss des schönen Tages bei der Talstation ein wunderschön angelegter Kinderspielplatz rund um den SölliBully. Hier können die Kids durch Röhren kriechen, klettern, im Cockpit des Bullys sitzen, balancieren rutschen usw..

Fazit: Die Wanderung von der Berg-zur Talstation der Söllereckbahn auf dem geteerten Schönblickweg wird durch die Kugelrennbahn zu einer wunderschönen, abwechslungsreichen und kindgerechten leichten Wanderung für Familien mit kleineren Kindern (ca. 2,5 bis 6 Jahre), die ich Euch absolut empfehlen kann.
Und natürlich dürfen die bezahlten Kugeln zur Erinnerung mit nach Hause genommen werden.

Weitere Infos zu Söllis Kugelrennbahn findet Ihr auf den Internetseiten der OBERSTDORF KLEINWALSERTAL Bergbahnen.


Sollte Euch dieser Ausflugstipp für die Kugelrennbahn am Söllereck im Oberallgäu gefallen, dann würde ich mich sehr darüber freuen, wenn Ihr diesen Post teilen würdet. Natürlich könnt Ihr auch Kommentare zu diesem Post hinzufügen.

Es grüßt Euch
Euer Markus 


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Samstag, 14. April 2018

Leichte Bergwanderung für Kinder am Oberjoch

Bei dem heutigen Vorschlag in meinem Blog handelt es sich um eine leichte und nicht all zu lange  Bergwanderung am Oberjoch. Die Wanderung führt uns zu einem wunderschönen Aussichtspunkt, von dem aus man einen grandiosen Ausblick in die Oberallgäuer Berge hat. 
Startpunkt ist der gebührenpflichtige Parkplatz in der Ortsmitte von Oberjoch. Bei der Überquerung der häufig stark frequentierten Bundesstraße ist Vorsicht geboten. Danach wählen wir den Fußgängerweg vorbei an der Kirche und gehen danach weiter bergauf bis zur Alpenklinik Santa Maria. Wir gehen an der Klinik vorbei bis zum Waldrand. Wir halten uns am Waldrand links und spazieren auf dem Sebastian-Kneipp-Weg in Richtung der Hirsch-Alpe. 

Nach einem kurzen Wegabschnitt auf einem schmalen unebenen Pfad treffen wir auf einen breiteren, gekiesten Weg über den wir leicht unser Ausflugsziel "Ifen-Blick" nach gut 45 Gehminuten und knapp 100 Höhenmetern erreichen. 
Von dem Aussichtspunkt, an dem auch mehrere Bänke aufgestellt sind, haben wir einen tollen Ausblick auf die grandiose Bergkulisse des Oberallgäus. 

Wer größere Kinder hat, der kann die Wanderung noch weiter ausdehnen, in dem man weiter läuft bis zur circa eine Stunde entfernte Hirsch-Alpe. 
Wir sind jedoch mit unseren Jungs nach einer kleinen Brotzeit wieder umgekehrt. Bei dem Kinderhotel haben wir uns noch die dort lebenden Tiere angeschaut und sind dann weiter gelaufen zum Waldspielplatz, an dem sich unsere Kinder noch austoben konnten, bevor wir wieder zurück zum Parkplatz gelaufen sind.


Ich wünsche Euch einen schönen Ausflug am Oberjoch!
Euer Markus

Sonntag, 25. Februar 2018

Winterspaziergang rund um den Öschlesee bei Sulzberg im Oberallgäu

Liebe Leserinnen und Leser,

heute nehme ich Euch mit auf einen Winterspaziergang rund um den Öschlesee / Sulzberger See im Oberallgäu. 
Der Weg rund um den Öschlesee ist ca. 3,5 Kilometer lang. Im Sommer kann man ihn auch gut mit einem Kinderwagen gehen, bei Schnee ist das jedoch nicht ratsam. 

Ausgangspunkt für unseren Spaziergang ist der Parkplatz bei Moos gegenüber vom Campingplatz Öschlesee. Von dort aus wählten wir zunächst den Weg auf dem Gehweg entlang der Straße bis nach See. Dabei kommen wir auch an der Autobahnmeisterei Sulzberg vorbei - das erste kleine Highlight für unsere Jungs, da hier einige Räumfahrzeuge gut sichtbar auf dem Hof standen und auf ihren nächsten Einsatz warteten. Auf Höhe der Autobahnmeisterei sind wir nach See abgebogen. Dort steht am Strandbad eine Informationstafel über den See, die wir zunächst einmal gemeinsam ausgiebig studiert haben.

Weiter hinten in dem kleinen Dorf haben wir noch einen kurzen Blick in die kleine Kapelle geworfen bevor wir dann weiter gelaufen sind zum Öschlesee (einfach geradeaus weiterlaufen). 

Der weitere Weg führt dann rund um den See. In kleineren Pausen haben wir dann getestet, ob das Eis auf dem See schon ausreichend dick ist, um ein paar Schritte darauf zu gehen...
 

Kurz vor dem Ziel des Spaziergangs - dem Parkplatz - steht am Weg noch eine interaktive Tafel, auf der einige Tiere abgebildet sind, die am See heimisch sind. Wenn man die Knöpfe bei den Bildern drückt, hört man dann die jeweiligen Tiergeräusche. Ich glaube es gibt kein Kind, dem das nicht Spaß macht ...

Bald darauf waren wir nach insgesamt 1,5 Stunden wieder zurück an unserem Auto.
Mit ausreichend vielen kleineren Pausen hat es auch unser Kleiner gut auf dem Weg rund um den See geschafft.
Für alle, die Lust auf einen kleinen Winterspaziergang haben, ist der Öschlesee ein schönes Ausflugsziel südlich von Kempten. 

Einen weiteren schönen Winterspaziergang habe ich Euch bereits im vergangenen Jahr vorgestellt in dem Beitrag "Winterspaziergang rund um den Alatsee".

Ich wünsche Euch noch ein paar schöne Wintertage!
Euer Markus 


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