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Freitag, 21. August 2020

Der Ostertal-Tobel

Liebe Leserinnen und Leser,

im Ostertaltobel gibt es mehrere kleine Wasserfälle zu bestaunen, die Möglichkeit an heißen Tagen im Wasser zu spielen und um die Schönheit dieses Naturerlebnisses zu bewundern und zu genießen.

Der Ostertal-Tobel liegt etwas abgelegen vom großen touristischen Trubel im Gunzesrieder Tal. Der Ostertalbach hat auf den letzten anderthalb Kilometern seines Laufs einen sehenswerten, bis zu 30 Meter tiefen Tobel in das umgebende Molassegestein gegraben. Hier fällt das Wasser über mehrere Stufen von bis zu zehn Metern herab.

Der Zugang ist von zwei Seiten aus möglich. Der Eintritt ist kostenfrei. Jedoch sind die beiden Parkplätze in der Nähe des Zugangs zum Tobel gebührenpflichtig. 

Parken kann man entweder am Wanderparkplatz "Gunzesried Säge" oder am Parkplatz bei der Buhl's Alpe (einfach der Beschilderung zu der Alpe folgen, bis man den Parkplatz erreicht.

Wir sind an einem heißen Spätvormittag nach Gunzesried gefahren und haben unser Auto auf dem Parkplatz bei der Buhl's Alpe geparkt. Wenige Meter von dem Parkplatz entfernt befindet sich der Anfang des Ostertal-Tobelwegs.

Wiesenweg zum Ostertalbach
Eingang zum Ostertal-Tobel

Zunächst führte uns der Weg zum Tobel für kurze Zeit über eine Wiese und hin zu einer Holzbrücke über die wir einen kleinen Bach überquerten. Danach ging es weiter durch den Wald bis zu einer überdachten Brotzeithütte. Hier sahen wir zahlreiche Eltern und Kinder, wie sie im Bach spielten und unter anderem Steinmännle im Bachbett bauten. Diese kann man übrigens auf dem gesamten Wegabschnitt immer wieder im Bachbett sehen und wer Lust hat, kann natürlich auch weitere Steinmännle hinzufügen. 

Gleich dahinter stürzt sich das Wasser zum ersten Mal in einem Wasserfall in die Tiefe. Achtung: Hier besteht Absturzgefahr am Wasserfall! 

Wasserfall im Ostertal-Tobel
Wasserfall im Ostertal-Tobel

Wir gingen weiter, schon alleine weil uns der Trubel hier zu viel und es uns an dieser Stelle einfach auch zu gefährlich war. 

Der weitere Weg führte uns vorbei an einem weiteren Wasserfall. Wir gingen dann noch ein Stückchen weiter, bis der Weg wieder anstieg und sich auf der Höhe eines weiteren Wasserfalls an einem kleinen Felsübersprung vorbeizwängte. Hier drehten wir wir dann jedoch wieder um, da wir bei dem Bachbett, an dem wir zuvor vorbei gelaufen sind, Picknick machen wollten. 

Als wir dann mit unserem kleinen Picknick am Rand des Bachs fertig waren, durften unsere Kinder im Bach und an den Felsen klettern und spielen und auch wir Erwachsenen nutzten die Gelegenheit uns in dem kühlen Wasser des Bachs abzukühlen und zu erfrischen. 

Wasserfall im Ostertal-Tobel
 

Leider zog dann überraschend und unerwartet aus heiterem Himmel ein Gewitter auf und wir mussten uns sputen, um zurück zum Auto zu kommen. Natürlich wurden wir dabei etwas nass, aber der Wald hielt glücklicherweise doch den meisten Regen von uns ab.

Auch wenn wir wegen dem Gewitter unseren schönen Ausflug in den Osterbach-Tobel etwas schneller als gedacht abbrechen mussten, war es dennoch ein wunderschöner Ausflug in diesen schönen Tobel.

Der Weg ist leider nicht mit dem Kinderwagen begehbar. 

Wechselkleidung für die Kinder sollte man unbedingt mit dabei haben - und vielleicht sogar auch für die Erwachsenen 😃.

Ich wünsche Euch viel Spaß im Ostertal-Tobel im Gunzesrieder Tal.

Markus



Mittwoch, 17. Juni 2020

Walderlebniszentrum Ziegelwies in Füssen: Der Auwaldpfad

Liebe Leserinnen und Leser!

in meinem heutigen Post möchte ich Euch einen Teil des Walderlebniszentrums Ziegelwies in Füssen im Ostallgäu vorstellen: Den Auwaldpfad.

Das grenzüberschreitende Walderlebniszentrum wurde erst vor wenigen Jahren geschaffen. Hier gibt es nun einen zweiten Baumkronenweg im Allgäu, neben dem Skywalk bei Scheidegg im Westallgäu.
Unterhalb des Baumkronenwegs verläuft der schön angelegte und nicht all zu lange Auwaldpfad.

Wir starten unseren Erlebnis-Familienausflug beim Ausstellungsgebäude. Von hier führen einige Stufen und eine Rutsche zum Startpunkt des Auwaldpfads.

Auwaldpfad

Wir halten uns unten links und folgen nun immer der Beschilderung. Auf dem Pfad erwarten uns immer wieder in nicht all zu weiten Abständen verschiedenen Stationen, die den Besuchern den Auwald näher bringen und erlebbar machen sollen.
Aber aufgepasst: es wird nass - also unbedingt Wechselkleidung (für die Kinder) mitnehmen!

Der Auwald

Auf dem Weg durch den Auwald erfahren wir zum Beispiel, wo der Lech entspringt, welche Kraft das Wasser hat, wie Sand entsteht, was ein Auwald ist und warum er so wichtig für uns ist.

Mit einem kleinen Abstecher (5 Minuten) bekommen wir noch die Möglichkeit, den Lechfall bei Füssen zu bestaunen.


Lechfall
Auf dem Rundweg warten zahlreiche spannende Abenteuer auf die Besucher: eine Wackelbrücke, ein Floß, Baumstämme zum Balancieren, ein Matschpfad usw..

Bachüberquerung
Wackelbrücke
Floß
Matschstrecke
Auch bei diesem Ausflug verging die Zeit für uns alle wieder einmal wie im Flug. Schon bald wollen wir wieder zum Walderlebniszentrum kommen um dann auch den Bergwaldpfad zu erkunden.

Auch Euch wünschen wir viel Spaß im Walderlebniszentrum Ziegelwies!

Euer Markus mit Familie


Weitere Informationen zum Walderlebniszentrum findet man auf der Homepage https://www.walderlebniszentrum.eu.
 
 

Montag, 18. Mai 2020

Der Naturlehrpfad in Görisried

Mein heutiger Vorschlag für Euren Familienausflug führt uns nach Görisried im Ostallgäu. Hier ist ein wunderschöner Waldlehrpfad angelegt, wo sich die Kinder austoben, den Wald entdecken, mehr über den Wald erfahren und auch am Bach spielen können.

Unsere kurze Wanderung (es sind nur ca. 2 Kilometer Weg zu gehen) starten wir in Görisried an der Kirche. Ab hier leiten uns die Wegweiser durch den Ort. Einfach den Schildern zum "Naturerlebnispfad" folgen.

Naturlehrpfad Görisried

Kurz vor dem Musikheim zweigt unser Weg nach rechts ab und dann kommen wir schon bald an dem kleinen Freibad von Görisried vorbei. Hinter dem Freibad beginnt der Naturerlebnispfad. Von dem breiten, gekiesten Weg zweigen nun linker und rechter Hand von diesem Weg kleinere Pfade ab.


Brücke und Balancierbalken

Schon am Beginn des Waldlehrpfads können die Besucher den "normalen Weg" über die Brücke wählen, oder sie testen ihr Geschick auf dem Balancierbalken neben der Brücke.


Die Bäume des Waldes

Die verschiedenen Stationen im Wald erzählen den Besuchern vom Wald, den Bäumen und Pflanzen und vieles andere mehr.


Hängematte und Jägerstand

Während die Kinder im sehr stabil gebauten Jägerstand spielen, können es sich die Eltern in der nahegelegenen Hängematte ein bisschen ausruhen. Auf dem weiteren Weg gibt es viel zu entdecken und auszuprobieren.


Bär im Wald
Waldarbeiter aus Holz

Mehrere mit der Motorsäge erstellte Figuren aus Holz erwarten die Besucher im Görisrieder Wald.

Wigwam am Wegesrand

Am Wegesrand wartet auf die kleinen Besucher ein Wigwam zum Spielen.

Infobuch

Das Natur-Klassenzimmer ist sogar mit einer Schultafel ausgestattet, so dass hier sogar Schulunterricht abgehalten werden kann. Das tolle Buch im "Klassenzimmer" erzählt den interessierten Leserinnen und Lesern davon, was Monat für Monat im Wald geschieht.

Vom Natur-Klassenzimmer aus gehen wir den gleichen Weg wieder zurück.

Kiesbank am kleinen Bach

Das breite Kiesbett an dem kleinen Bach lädt ein zum Spielen, Steine in den Bach werfen und auch zum Planschen. Und auch an dem kleinen Wasserrad am Ausgang des Naturlehrpfads haben die Kinder noch einmal die Möglichkeit zum Planschen.
Wechselkleidung für die Kinder mitzunehmen ist also gewiss nicht verkehrt ;-).

Wasserrad

Schon zu Beginn meines Posts hatte ich erwähnt, dass der Weg an sich nicht besonders lange ist. Aufgrund der vielen Attraktionen für Klein und Groß vergeht die Zeit für alle jedoch wie im Flug - und schon sind zwei oder drei Stunden ganz schnell vorbei.
Wir fanden es hier jedenfalls absolut super und wir werden ganz bestimmt nochmals hieher kommen!

Viel Spaß im Naturlehrpfad Görisried
wünscht Euch

Euer Markus


P.S.: Alle Freunde von Pinterest finden hier einen Pin zu diesem Ausflug für ihre Pinnwand. 

Donnerstag, 14. Juni 2018

Die Starzlachklamm im Oberallgäu

Am vorletzten Wochenende gab es seit Langem wieder einmal einen reinen Männerausflug in unserer Familie.
Als Ausflugsziel hatte ich für meine beiden Jungs und mich die Starzlachklamm bei Sonthofen im Oberallgäu ausgesucht gehabt.
Die Starzlachklamm ist zwar nicht so bekannt, wie die andere Allgäuer Klamm, die Breitachklamm, was aber nicht heißen soll, dass ein Besuch der etwas ruhigeren Starzlachklamm weniger lohnend ist, als ein Besuch der Breitachklamm bei Oberstdorf!

Da wir erst vor Kurzem eine Klamm während unserem Österreich-Urlaub besucht hatten, war ich mir sicher, dass meine beiden Jungs das gut und sicher schaffen werden.
Nachdem der gebührenpflichtige Parkplatz in Winkel hoffnugslos überfüllt war, wählte ich den Parkplatz am Burgberger Friedhof. Hier kann man mit Parkscheibe für maximal zwei Stunden parken.
Von hier aus gingen wir zunächst über die schmale geteerte Straße bis wir nach wenigen Minuten nach Winkel kamen.
Gleich am Ortseingang zweigten wir dann nach der Brücke nach links ab und gingen über den großen Parkplatz, bis wir zu dem Waldweg kamen, der zur Starzlachklamm führt.
Der Weg führt teilweise über zahlreiche große Wurzeln, so dass auch hier bereits Vorsicht beim Gehen geboten ist. 

Der Weg führt teilweise entlang der hier ruhigen Starzlach, deren großen Sandbänke an heißen Tagen zu einer schönen Pause mit der Möglichkeit zur Abkühlung einladen.
Jetzt auf dem Hinweg brauchten wir diese Pause natürlich noch nicht.
Nach insgesamt ca. dreißig Gehminuten hatten wir dann den Eingang in die Klamm erreicht. Hier konnten wir noch einigen jungen Menschen beim Canyoning zusehen, bevor wir dann weiter gingen. 
Die Eintrittspreise für die Starzlachklamm sind absolut fair. Für Kinder unter sechs Jahren ist der Eintritt frei, was in unserem Fall diesen tollen Ausflug besonders preiswert machte, da ich so nur für mich bezahlen musste.

Der weitere Verlauf des Weges führt über einen teilweise recht anspruchsvollen Weg an zahlreichen Wasserfällen, den sogenannten Wassermühlen, imposanten Felswänden usw. vorbei, was diesen Ausflug zu einem wahren Erlebnis für Groß und Klein werden lässt.
Zur weiteren Spannung trägt auch die Wegführung des Klammweges bei - gerade auch noch einmal kurz vor dem oberen Ende der Klamm, wenn man durch das "Felstor" läuft und es dann die Felsstufen nach oben geht.


Am Ende der Klamm hatten wir nochmals eine kleine Trink- und Esspause eingelegt, da gerade unser Kleiner mit seinen knapp unter drei Jahren teilweise ganz schön mit den hohen Felsstufen beim aufwärts gehen zu kämpfen hatte.

Runterwärts sind wir drei ganz gut vorangekommen. Auf dem Rückweg von der Klamm zum Parkplatz hätte ich gerne noch eine längere Pause auf einer der Kiesbänke der Starzlach eingelegt, allerdings zogen in ziemlich kurzer Zeit einige dunkle Wolken auf, so dass ich meine Jungs lieber zur Eile antrieb, um möglichst noch trockenen Fußes zum Auto zurückzukommen. 
Kiesbänke in der Starzlach

Etwas irritiert war ich allerdings, dass immer noch zahlreiche Menschen in Richtung Klamm liefen, obwohl offensichtlich war, dass ein Gewitter hier schon bald aufziehen würde. Eigentlich sollte jedem klar sein, dass ein Gewitter in den Bergen zu den gefährlichsten Situationen überhaupt zählt!
Wir haben es gerade noch zum Auto geschafft, bevor der Himmel dann die Schleusen öffnete und es zu Gewittern und Schütten begann. Was für ein Glück!
Gut gelaunt fuhren wir dann von unserem Ausflug wieder zurück nach Hause. Und beide Jungs erzählten noch ein paar Tage später voller Begeisterung von unserem Ausflug in die Starzlachklamm.


Noch ein paar Hinweise zum Schluss: 
  • Innerhalb der Klamm sind die Wege häufig feucht und glitschig. Gutes, geschlossenes Schuhwerk sollte deshalb unbedingt zu Ihrer Ausrüstung gehören!
  • Trittfestigkeit gehört zu den Eigenschaften, die jede Besucherin und jeder Besucher der Starzlachklamm mitbringen sollte.
  • Kleine Kinder gehören in der Klamm in eine Kraxe, damit sie sicher den Klammweg nach oben und wieder herunter kommen.
     
  • Für Kinder unter drei bis vier Jahren ist ein Besuchder Starzlachklamm nicht optimal.

Ich wünsche Euch viel Spaß in der Starzlachklamm.

Euer Markus 


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Samstag, 26. August 2017

Der Eistobel im Westallgäu

Liebe Leserrinnen und Leser,

in den vergangenen Urlaubswochen konnte ich einige neue Ausflugsziele im Allgäu testen. 
Dennoch habe ich mich dazu entschieden, Euch heute ein Ausflugsziel vorzustellen, das ich immer wieder sehr gerne zusammen mit meiner Familie besuche: Der Eistobel zwischen Ebratshofen und Riedholz im Westallgäu. 

Der Eistobel ist ein wunderschönes und auch Eines der bekanntesten Naturerlebnisse im Allgäu. Darüber hinaus bietet dieses Ausflugsziel an den heißen Tagen außerdem eine willkommene Abkühlung. 

Der Zutritt in den Eistobel ist von zwei Stellen aus möglich. Der Haupteingang befindet sich auf der Argentalbrücke zwischen Grünenbach und Riedholz. 
Wir wählen jedoch immer den Zugang von der Ebratshofener Seite aus. Der Eintritt in den Eistobel ist gebührenpflichtig (Kleingeld mitnehmen - keine Wechselmöglichkeiten am Kassenautomaten des Drehkreuzes). 

Über die Staatsstraße 2001 erreicht man von Sinratshofen in Richtung Ebratshofen fahrend den Parkplatz des Eistobels am Schüttentobel kurz vor dem Ortseingang von Ebratshofen.

Zunächst überqueren wir die Staatsstraße und halten uns für einen kurzen Moment rechts. Anschließend folgen wir dem Wegweiser Richtung Eistobel über eine Fußgängerbrücke und biegen anschließend nach links ab. Wir kommen vorbei am Seniorenheim, bevor uns ein schmaler Pfad aufnimmt und in einer guten halben Stunde zum Eingangstor des Eistobels führt.
So erreichen wir zunächst den Stausee mit der 50 Meter hohen steilen Felswand.

Ab hier verläuft der Weg auf circa zwei Kilometern Länge meist parallel zur Argen durch den Eistobel - vorbei an schönen Wasserfällen, Strudellöchern, beruhigten Bachläufen mit Kiesbänken die zum Pause machen einladen und vielem mehr. 
Sollte man für die Pause eine der Kiesbänke planen, sollte man ggf. Badesachen oder Wechselkleidung mitnehmen.
 

Es gibt also viele unterschiedliche schöne und eindrucksvolle Naturerlebnisse im Eistobel zu bewundern. Das macht den Eistobel zu einem absolut spannenden und abwechslungsreichen Ausflugsziel für Klein und Groß. 

Spätestens am Aufgang zur Argentalbrücke kehren wir wieder um und laufen zurück in Richtung Ebratshofen.
Für Kinderwagen ist der Eistobel leider nicht geeignet.
Da die Wege häufig feucht und glitschig sind, ist ein festes Schuhwerk mit gutem Profil ein absolutes Muss!
Für Kinder unter drei bis vier Jahren ist der gesamte Weg erfahrungsgemäß zu anstrengend. Hier empfehle ich, eine Tragevorrichtung für Kinder (z.B. eine Kraxe) mitzunehmen.
Dann steht Euch aber bestimmt nichts mehr für einen schönen Ausflug im Wege.

Viel Spaß im Eistobel!
Euer Markus



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