Posts mit dem Label Wanderung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Wanderung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 17. August 2024

Wanderung durch die Feuersteinschlucht auf den Auerberg

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs,

heute darf ich Euch von einer für persönlich sehr bewegenden Tour berichten, die ich vor ein paar Wochen zusammen mit meinen vier Jungs gemacht hatte. Dabei war es nicht die schöne Tour selbst, die diesen Ausflug zu einem besonderen Highlight gemacht hatte, sondern eine wohl eher seltene und ganz besondere Erfahrung, die wir am Ende unserer Tour machen durften. Mehr dazu dann am Ende meines Berichts.

Es war ein relativ warmer Sommertag, an dem ich recht spontan beschlossen hatte, zusammen mit meinen Kindern auf den Auerberg zu wandern. Wir fuhren mit dem Auto nach Bernbeuren und fanden gerade noch eine freie und ausreichend große Stellfläche für unseren Kleinbus auf dem Wanderparkplatz Feuersteinschlucht, den man über die Auerbergstraße erreicht. Wenige Meter höher gibt es aber noch einen weiteren Parkplatz, wie wir dann auf den ersten Metern des Weges gesehen hatten.

Auf der anderen Straßenseite, gegenüber des Parkplatzes beginnt dann der eigentliche Wanderweg. Dort steht ein Baumstamm mit einem Römerkopf und einem nicht übersehbaren Wegweiser zur Feuersteinschlucht. Ständiger Begleiter auf unserem Weg hinauf auf den Auerberg wird der römische Kaufmann Crispus sein. Zunächst geht es für einige wenige hundert Meter über einen Wiesenweg leicht aufwärts. An dieser Stelle möchte ich gleich anmerken, dass der gesamte Weg nicht für Kinderwagen geeignet ist. Dann geht es auch schon hinein in den Wald. Der weitere Weg verläuft dann immer entlang eines kleinen Bächleins durch die Feuersteinschlucht. Dabei wechselt der Weg immer wieder von der linken zur rechten Seite des Bächleins über kleine Brücken. An den kleinen Stationen gibt es immer wieder was für die Kinder zu entdecken oder auch auszuprobieren. Da der Weg am Wasser entlang verläuft, sind die Eltern sicherlich nicht schlecht beraten, wenn sie Wechselkleidung für die Kinder mit im Gepäck haben. 

Kleine Brücke in der Feuersteinschlucht

Metalltreppe in der Feuersteinschlucht

Nach einer guten Stunde Wanderzeit erreicht man über einen sehr kurzen Abstecher das Wildgehege, welches sich direkt am Straßenrand der Auerbergstraße befindet. Dort sind auch kleine Futtertütchen gegen Bezahlung erhältlich, so dass die Tiere gefüttert werden können, was diese Zwischenstation für meine Kinder zu einem kleinen Highlight der Wanderung gemacht hatte. 

Das Wildgehege

Danach geht es wieder zurück in den Wald und nach einer halben Stunde Gehzeit führt der Weg hinaus auf eine Wiese, an der man die Auerbergstraße in Richtung Honeles Hof überquert. 

Der Römerkopf auf dem Holzstamm weist uns den Weg
 

Wir orientieren uns an dem am Waldrand aufgestellten Holzstamm mit Römerkopf. So erreichen wir den Jägersteig, der uns in einer guten dreiviertel Stunde hinauf auf den Auerberg führt. 

Auf dem Jägersteig

Auf dem gesamten Weg sind wir nur sehr wenigen Wanderern begegnet. Das änderte sich dann jedoch schlagartig, als wir aus dem Wald herausgetreten sind und von sehr vielen Besuchern überrascht wurden, die den bequemeren Weg mit dem Auto oder Motorrad auf den Auerberg gewählt hatten. Auf dem höchsten Punkt des Auerbergs steht die Kirche St. Georg. Dort sind wir dann auch gleich hin, vorbei an der Gaststätte, gelaufen. Man kann schon sagen, dass es so eine Art Flucht von uns vor den "Menschenmassen" war ;-), denn wir sind hinter die Kirche gelaufen, wo wir dann erst einmal abseits vom Trubel der anderen Besucher des Auerbergs Pause gemacht haben. Von dort aus hat man auch einen schönen Ausblick auf das Umland des Auerbergs. Eigentlich gelangt man über die Kirche auf eine Aussichtsplattform, die über den Kirchturm erreichbar ist. Da in der Kirche jedoch gerade eine Trauung stattfand, stand uns diese Möglichkeit nicht zur Verfügung. 

Die St. Georgs-Kirche auf dem Auerberg

Der Aufstieg ist übrigens ungefähr vier Kilometer lang, wobei man 270 Höhenmeter überwindet. Das hat tatsächlich kräftige Spuren bei unserem Kleinsten mit nicht ganz drei Jahren hinterlassen, so dass ich ihn abwärts fast durchgehend tragen musste - und zwar ohne Kraxe. Ich hatte seine Kräfte definitiv überschätzt gehabt!

Unterhalb der Treppen zur Kirche befindet sich ein weiterer Weg nach Bernbeuren. Ich wollte ihn eigentlich nicht gehen, aber bevor ich noch was sagen konnte, waren zwei meiner Kinder schon auf dem recht steilen Weg nach unten. Dieser Weg war teilweise komplett zugewuchert und die Beschilderung ließ auch zu wünschen übrig. Nachdem vor uns eine Gruppe von fünf oder sechs anderen Wanderern lief, hatte ich die Hoffnung, dass sie diesen Weg kennen. Wie sich später herausstellte, sind sie dort auch noch nicht gelaufen und außerdem hatten sie ein anderes Ziel als wir. Na bravo! Nur was sollte ich nun tun? Wieder den steilen und schwierigen Weg mit Kind auf dem Arm hoch laufen oder hoffen, dass wir irgendwie nach Bernbeuren kommen? Der Handy-Empfang war nicht so berauschend, so dass ich mich nicht über eine Online-Karte informieren konnte, wie wir gehen könnten. So liefen wir über einen Wiesenweg in schwüler Hitze auf mehrere Höfe in Prachtisried zu. Mein Instinkt sagte mir, dass wir auf der Straße, die an den Höfen vorbei führte, nach rechts weiter laufen sollten. Der Wegweiser meinte jedoch, dass es gerade aus nach Bernbeuren geht. Kleiner Tipp für alle, die so wie wir vom Auerberg absteigen möchten, geht nach rechts bis zur Auerbergstraße und dann abwärts bis zum Wildgehege. Wir sind jedoch dem Wegweiser nach Bernbeuren gefolgt. Über einen kleinen kaum erkennbaren Wiesenweg und dann weiter über kleine Straßen. 

Auf einmal sahen wir am noch blauen Himmel Blitze in der Ferne, die leider sehr, sehr schnell zu uns zogen und mit ihnen dann auch die Regenwolken. Kurz vor Bernbeuren (allerdings nicht in der unmittelbaren Nähe des Wanderparkplatzes) war es dann soweit und ein Starkregen prasselte auf uns nieder, dass wir nur noch schauen konnten, wie wir schnellst möglich weiter kommen, denn die Bäume am Straßenrand konnten die Regenmassen nicht lange von uns abhalten. 

Und dann kam das zu Beginn von mir erwähnte persönliche Highlight dieses Tages: Kaum erreichten wir die ersten Häuser von Bernbeuren öffnete sich eine Garagentor und eine ältere Dame winkte uns zu sich. Sie hatte die Kinder und mich gesehen gehabt und hatte Mitleid mit uns. So durften wir in ihrer Garage im Trockenen unterstehen. Aber der Regen ließ nicht nach und so entschied sie sich dazu, uns fünf zum Wanderparkplatz zu fahren. Was für eine tolle Hilfe in dieser Situation, die ich so schnell nicht vergessen werde. Ich bin mir sicher, dass es nicht sehr viele Menschen gibt, die so gehandelt hätten. Hätte ich selber so gehandelt?
So wurden wir also zum Parkplatz gefahren und mussten nur noch einmal ganz kurz durch den Starkregen zu unserem Auto rennen. Zu Fuß wären wir mindestens noch 20 Minuten lang unterwegs und dann komplett durchnässt gewesen. 

Im Bus zogen wir uns erst einmal die trockene Wechselkleidung an, die ich vorsichtshalber mit dabei hatte. Wenn wir sie schon nicht nach dem Spielen am Bach benötigt hatten, so hatten wir sie dennoch nicht umsonst dabei gehabt.

Markus

Sonntag, 11. Juni 2023

Wanderung an der Hörnerbahn

Liebe Leserinnen und Leser,

gerne möchte ich Euch heute eine Bergwanderung im Oberallgäu bei Bolsterlang vorstellen, die unsere Familie vor wenigen Tagen gemacht hatte.

Gestartet sind wir mit einer bequemen Bergfahrt mit der Hörnerbahn. Von der Bergstation aus sind wir zunächst dem Wanderweg in Richtung des Berghaus Schwaben gefolgt. Der Weg ist im ersten Abschnitt gut ausgebaut und verläuft ohne nennenswerte Höhenunterschiede. 

Wir blieben auf dem Weg bis zur Alpe Hinteregg. Die Alpe liegt links von dem Hauptweg. Der schmale Pfad führt rechts am Gebäude der Alpe vorbei. Kurz danach führt er in einen Wald.Ab hier geht es stetig bergab. Achtung: Der Weg ist als "mittelschwer" markiert. Im weiteren Verlauf des Weges geht es in einigen kurzen Abschnitten steil abwärts. Deshalb sind ein festes, gutes Schuhwerk sowie Trittsicherheit erforderlich! 

Der Weg hinab ins Bolgental

Sobald wir das Waldstück hinter uns gelassen haben, eröffnete sich für uns ein schöner Blick in das Bolgental. Nach einer guten Stunde Gehzeit erreichten wir die Alpe Zunkleiten, wo wir bei einer leckeren Brotzeit Pause gemacht haben. 

Nach unserer Pause führte uns ein schmaler Pfad zunächst ansteigend und dann später wir abwärts verlaufend zum Sonderdorfer Kreuz. Dieses Zwischenziel erreichten wir nach gut dreißig Minuten Gehzeit. Am Sonderdorfer Kreuz machten wir nochals auf den hier aufgestellten Sitzbänken Pause und genossen dabei den Ausblick auf das Tal und die umliegenden Berge. 

Ausblick vom Sonderdorfer Kreuz

Danach ging es nochmals teilweise relativ steil bergab. Der Weg führt vorbei an der Bergstation des Dorflifts und dann weiter zur Talstation der Hörnerbahn.

Insgesamt sind wir ungefähr zwei Stunden gelaufen. Auch unser fast fünfjähriger Sohn hat den Weg gut gemeistert, war danach jedoch sehr erschöpft. Erschöpft waren wir alle nach dieser schönen Wanderung in der herrlichen Natur des Bolgentals. Aber wir haben nach dieser kurzweiligen Tour alle Lust auf weitere Bergtouren im Allgäu.

Euer Markus

Montag, 16. August 2021

Bergwanderung bei Nesselwang

Unser neuer Wandertipp führt uns nach Nesselwang ins Ostallgäu.
Der Weg führt über die Ruine der Nesselburg und die Kapelle Maria Trost zur Mittelstation der Alpspitzbahn. Von dort aus geht es dann wieder talwärts.

Ich muss gestehen, dass es mir auf dem ersten Wegabschnitt schon zwei- oder dreimal etwas mulmig zumute war, da unser dreijähriger Sohn noch nicht die Erfahrung im steilen Gelände hat und doch manchmal für meinen Geschmack zu nah am steilen Abhang gelaufen ist. Ich erwähne dies, um darauf hinzuweisen, dass diese hier beschriebene Route lieber nur mit Kindern gegangen werden sollte, die schon etwas älter als drei Jahre sind und vielleicht auch schon einige Bergwanderungen mehr Erfahrung haben, als eben unser Kleinster.

Ausgangspunkt für diese Wanderung ist der gebührenpflichtige Parkplatz bei der Alpspitzbahn am Ortsrand von Nesselwang. Dort wählten wir den hintersten Bereich in der Nähe des Hotels. Am Ende des Parkplatzes folgten wir dem Wegweiser in Richtung der Kapelle Maria Trost. Wir wählten dann im weiteren Verlauf den mittelschweren Weg (!) zur Burgruine und dann weiter zur Kapelle Maria Trost. 

Nach circa 20 Minuten deutlichem Aufstieg erreichten wir die Mauerreste der Ruine Nesselburg. Man kann die Ruine nur von außen betrachten. 

Der Eingang in den Innenbereich der Ruine ist nicht möglich. Wir gingen deshalb auch sofort von hier aus weiter zur Kapelle Maria Trost.
Nachdem wir aus dem Wald herausgekommen sind, führte uns ein Trampelpfad über eine Wiese zu einer privaten Berghütte. Ab dort ging es dann linker Hand weiter in Richtung der Kapelle. Der Weg führte dann weiter über eine Weide und das Braunvieh hatte zunächst so überhaupt keine Lust, uns vorbeizulassen. Mit Ruhe und aber auch gehörigem Respekt vor den großen Tieren sind wir an ihnen vorbeigekommen und konnten dann unbehelligt weiter auf dem Weg der durch die Weide führte wandern. 


Nach ungefähr weiteren zwanzig Minuten erreichten wir dann die Kapelle Maria Trost. Wir haben kurz in die Kapelle hinein geschaut und sind dann an der Kapelle vorbei gelaufen. Hier gibt es einen schönen Aussichtspunkt in das Tal. Hier haben wir uns eine längere Pause gegönnt. 

Danach haben wir uns wieder auf den Weg gemacht in Richtung der Mittelstation der Alpspitzbahn. Immer wieder konnten wir auf diesem Wegabschnitt beobachten, wie mehrere Mutige mit dem "Alpspitzkick" ins Tal rasten. Das machte unsere drei Jungs neugierig und motivierte sie auf dem breit gekiesten Weg immer weiter zu laufen, bis wir dann nach ungefähr einer Stunde etwas oberhalb der Mittelstation angekommen waren. 

Von hier aus verschafften wir uns zunächst einen Überblick über das Gelände und sahen zu, wie immer wieder Menschen mittels der Seilrutsche "Alpspitzkick" in die Talstation schwebten. 


Talwärts ging es dann für uns über den geteerten Weg bergab und nach gut einer Stunde waren wir wieder an unserem Auto.

Es war ein toller Ausflug.

Viel Spaß wünsche ich Euch in Nesselwang.

Euer Markus

Dienstag, 15. Oktober 2019

Am Hopfensee

Liebe Besucherinnen und Besucher meines Blogs,

bereits vor einigen Jahren hatte ich meinen heutigen Ausflugstipp an den Hopfensee getestet und war schon damals davon überzeugt, dass ich diesen Ausflug später einmal mit meiner gesamten Familie zusammen unternehmen möchte. 
Und am vergangenen Wochenende setzten wir diese Idee gemeinsam in die Tat um. Mit der ganzen Familie sowie mit Oma und Opa machten wir unseren Familienausflug bei schönstem Herbstwetter an den Hopfensee.

Dieser Ausflug an den Hopfensee untergliedert sich in zwei Teile: 
Erstens: Der Spaziergang rund um den Hopfensee.
Zweitens: Der absolut lohnenswerte Abstecher zur Burgruine Hopfen oberhalb des Ortes Hopfen am See.

Der Hopfensee
Der Hopfensee im Ostallgäu

Da Hopfen am See ein gern besuchtes Ausflugsziel im Ostallgäu ist, könnte sich die Anreise mit dem PKW spätestens bei der Parkplatzsuche etwas schwierig gestalten. Am Besten ist man relativ frühzeitig vor Ort - ich weiß mit Kindern ist das meist leichter gesagt als getan ;-).
Wir wählten den Parkplatz beim Campingplatz Guggemoos am westlichen Ortsrand als Ausgangspunkt. Von dort aus gingen wir zunächst bis hinunter an den See und folgten dort nach links gehend dem Rundweg um den See herum. Der Abschnitt bis zum großen Campingplatz ist leider meist sehr voll. Also schnell weiter. Kurz nach dem Ortsende werden es dann aber schon bald weniger Spaziergänger (alleine ist man deshalb leider aber auch hier nicht). Schon relativ bald führt der Weg für längere Zeit durch einen Wald. Am Wegesrand gibt es immer wieder in alte Baumstämme geschnitzte Tiere und Wichtel zu bestaunen. Auch die seitlichen Trampelpfade machen den Weg für Kinder zu einem kleinen Abenteuer. Kurz nach dem Waldende hatten wir dann nach gut einer Stunde Gehzeit die Hälfte des Rundweges geschafft.

Waldwichtel am Wegesrand


Und genau hier wartete ein kleiner Eis-Verkaufswagen auf uns und die anderen Spaziergänger. Das Eis aus Heumilch ist echt lecker und man sollte es sich nicht entgehen lassen 😋.
Danach dauerte der weitere Weg zurück bis zu unserem Wagen nochmals eine knappe Stunde. 

Blick über den See nach Hopfen am See


Wer ein oder mehrere kleine Kinder dabei hat, kann den übrigens sehr gut begehbaren Rundweg auch mit einem Kinderwagen gehen. 

Der weitere zwanzig-minütige Weg hinauf zur Burgruine ist dann jedoch eher nicht für Kinderwagen geeignet - lieber nimmt man hier eine Kraxe! Es geht nun im ersten Teil des Weges relativ steil auf einem gekiesten Forstweg bergauf und es bedarf eventuell ein bisschen motivierender Unterstützung für die Kinder. Nach circa zehn Minuten wird dann der Anstieg endlich etwas sanfter und nach nochmals zehn Gehminuten hat man dann das Ziel erreicht - die Mauerreste der ehemaligen Burg.
Hier wird man sofort für den etwas anstrengenden Weg bergauf belohnt - mit einem grandiosen Ausblick auf den Hopfensee, die umliegenden Ostallgäuer Berge und dem Königsschloss Neuschwanstein.

Blick von der Burgruine auf den Hopfensee

Während wir Erwachsenen zunächst den Ausblick genossen haben, gingen unsere Jungs schon einmal auf Erkundungstour auf dem Gelände der Burgruine. So kam jeder auf seine Kosten. Nachdem wir alles erkundet hatten, gab es an der Rittertafel (ich nenne jetzt einmal so den großen Holztisch mit den beiden Sitzbänken) noch eine kleine Stärkung, bevor wir dann wieder hinabgestiegen sind in Richtung Parkplatz.

Die "Rittertafel" auf dem Gelände der Burgruine
Die Mauerreste der Burgruine Hopfen
Blick auf den Hopfensee
Noch einmal der grandiose Blick über den Hopfensee
zu den Ammergauer Alpen und das Schloss Neuschwanstein

Unseren Kindern und uns hat dieser Ausflug viel Spaß gemacht (vorallem der zweite Teil) und das wünsche ich natürlich auch Euch bei Eurem Familienausflug an den Hopfensee.

Euer Markus


Eine ausführlichere Beschreibung dieser Wanderung findet Ihr auch in meinem Allgäuer Wanderportal.

Alle Freunde von Pinterest finden hier einen Pin zu diesem Ausflug für ihre Pinnwand.

Samstag, 28. September 2019

Familienausflug ans Ofterschwanger Horn

Liebe Besucherinnen und Besucher meines Blogs,

heute möchte ich Euch einen Ausflug mit den Kindern an das Ofterschwanger Horn im Oberallgäu vorschlagen.
Wir haben hier vor Kurzem den neu angelegten "Stuimändle-Weg" getestet und sind dann weiter gegangen zur Kanapeehütte / Sofaalm und dann weiter bis ins Tal.

Für den Aufstieg haben wir die Auffahrt mit der Sesselbahn "Weltcup-Express" am Ortsrand von Ofterschwang gewählt. 
Oben angekommen haben wir uns links gehalten, bis wir nach wenigen Metern vor dem Eingangstor zum "Suimändle-Weg" gestanden sind.

 
Eingang zum Ofterschwanger Stuimändle-Weg



Nach einem kurzen Anstieg am Beginn des Weges verläuft dieser überwiegend bergab oder eben. Für Kinderwägen ist der gesamte Weg jedoch eher nicht geeignet!

Die vielen Steine auf dem Wegesrand laden dazu ein, selbst ein oder mehrere Stuimändle zu bauen.

Stuimändle am Wegesrand
An mehreren Stationen des Weges konnten wir und unsere Kinder so einiges über die Geologie am Ofterschwanger Horn, über Wasser, über Wind oder über die Feuchtwiesen am Wegesrand erfahren. 


Infostation Wasser
Station Tobel Wackelsteg
Feuchtwiese am Ofterschwanger Horn


Im zweiten Teil des Wegs gab es dann mehrere Spielstationen für unsere Kinder, so dass sie gar keine Gelegenheit dazu hatten, über einen zu langen Weg, schmerzende Füße oder was ähnliches zu jammern ;-).


Kletterturm und Hängebrücke
Rutsche wenige Meter hinter dem Kletterturm
Und dann waren wir auch schon fast am Ende dieses abwechslungsreichen Wegs.
Am Hotel Allgäuer Berghof angekommen, fanden wir diesen Wegweiser. 



Dem Weg folgend erreichten wir nach wenigen Gehminuten die Kanapee-Hütte / Hochbichl-Hütte. Hier gibt es zahlreiche schöne Spielmöglichkeiten für die Kinder: Schiffchen fahren im Holzbrunnen, Trampolin-Springen, künstliche Kletterwand und noch einiges mehr. 
Während die Kinder gespielt haben, ließen wir Erwachsene es uns gut gehen - und wer Glück hat, der kann sogar ein Sofa für sich ergattern.



Nach unserer schönen Pause an der Kanapee-Hütte sind wir weiter in Richtung der Talstation des Weltcup-Express gegangen. Dieser teilweise sehr steile gekieste Weg verlangt jedoch eine sehr gute Trittsicherheit und gutes Schuhwerk.


Blick zurück zur Hochbichl-Hütte


Nach einer guten halben Stunde waren wir wieder unten im Tal bei unserem Auto - und so ging ein schöner kurzweiliger Familienausflug zu Neige.

Euer Markus


Alle Freunde von Pinterest finden hier einen Pin zu diesem Ausflug für ihre Pinnwand.

Dienstag, 16. Oktober 2018

Rundwanderung um den Elbsee im Ostallgäu

Mit heutiger Ausflugstipp ist der Elbsee bei Aitrang im Ostallgäu.
Der Elbsee ist ein kleiner Moorsee, der zur Allgäuer Moorallianz zählt und um den ein gemütlicher, fast ebener Rundweg angelegt ist.

Anfahrt: Wir fahren von Aitrang in Richtung Elbseerestaurant, folgen aber zuvor dem Schild zum kostenfreien Wanderparkplatz "Beim Biber".

Von besagtem Wanderparkplatz führen uns zunächst landwirtschaftliche Wege durch Waldabschnitte und vorbei an Kuhweiden bis zur Seealpe.

Wir halten uns vor der Seealpe links (Richtung Marktoberdorf) und folgen einem schmalen Weg durch Feuchtwiesen hindurch, der uns schon bald zu einem Bohlensteg führt. Dieser Holsteg führt uns dann über das Moor und durch ein Schilfmeer hindurch.

Am Ende des Weges auf dem Bohlensteg über das Moor erreichen wir einen Waldrand und nähern uns über diesen Weg nun dem Elbsee. Am Wegesrand gibt es ab hier mehrere Informationsstationen, die uns die Natur rund um den See sowie das Moor als Lebensraum näher bringen.

Nachdem wir durch ein kleines Waldstückchen gewandert sind, sehen wir über den Elbsee hinüber zum Elbsee-Restaurant sowie der Liegewiese am See.

Auf uns wartet nun ein kurzes steiles Stück hinauf zu einem Aussichtspunkt, an dem im Schatten zwei Wellnessliegen auf uns warten. Hier können wir etwas verschnaufen, während wir den Blick über den Elbsee hinweg genießen.

Nach unserer Pause gehen wir links und an der darauf folgenden Kreuzung nochmals links. So kommen wir auf einen Waldweg, an dessen Ende wir uns nochmals links halten. Im weiteren Verlauf des Weges kommen wir so am Campingplatz vorbei und erreichen kurz darauf den Parkplatz am See-Restaurant. Hier gehen wir rechts auf dem Fußgängerweg entlang der Straße zum Wanderparkplatz "Beim Biber" zurück.

Die Runde um den See gehen Erwachsene in gut zwei Stunden. Mit kleineren Kindern schafft man die Runde mit kleineren Pausen in 2,5 bis 3 Stunden. Der Weg ist übrigens auch gut mit einem Kinderwagen zu gehen. Nur am Anfang und Ende des Abschnitts auf dem Holzsteg braucht man ggf. ein wenig Hilfe, um den Kinderwagen hinauf- bzw. wieder herunterzuheben.

Ich wünsche Euch einen schönen Spaziergang rund um den Elbsee im Ostallgäu.

Euer Markus  


Hier findet Ihr noch weitere schöne Ausflugstipps im Allgäu, die Kinderwagen-geeignet sind.

Samstag, 14. April 2018

Leichte Bergwanderung für Kinder am Oberjoch

Bei dem heutigen Vorschlag in meinem Blog handelt es sich um eine leichte und nicht all zu lange  Bergwanderung am Oberjoch. Die Wanderung führt uns zu einem wunderschönen Aussichtspunkt, von dem aus man einen grandiosen Ausblick in die Oberallgäuer Berge hat. 
Startpunkt ist der gebührenpflichtige Parkplatz in der Ortsmitte von Oberjoch. Bei der Überquerung der häufig stark frequentierten Bundesstraße ist Vorsicht geboten. Danach wählen wir den Fußgängerweg vorbei an der Kirche und gehen danach weiter bergauf bis zur Alpenklinik Santa Maria. Wir gehen an der Klinik vorbei bis zum Waldrand. Wir halten uns am Waldrand links und spazieren auf dem Sebastian-Kneipp-Weg in Richtung der Hirsch-Alpe. 

Nach einem kurzen Wegabschnitt auf einem schmalen unebenen Pfad treffen wir auf einen breiteren, gekiesten Weg über den wir leicht unser Ausflugsziel "Ifen-Blick" nach gut 45 Gehminuten und knapp 100 Höhenmetern erreichen. 
Von dem Aussichtspunkt, an dem auch mehrere Bänke aufgestellt sind, haben wir einen tollen Ausblick auf die grandiose Bergkulisse des Oberallgäus. 

Wer größere Kinder hat, der kann die Wanderung noch weiter ausdehnen, in dem man weiter läuft bis zur circa eine Stunde entfernte Hirsch-Alpe. 
Wir sind jedoch mit unseren Jungs nach einer kleinen Brotzeit wieder umgekehrt. Bei dem Kinderhotel haben wir uns noch die dort lebenden Tiere angeschaut und sind dann weiter gelaufen zum Waldspielplatz, an dem sich unsere Kinder noch austoben konnten, bevor wir wieder zurück zum Parkplatz gelaufen sind.


Ich wünsche Euch einen schönen Ausflug am Oberjoch!
Euer Markus

Sonntag, 25. Februar 2018

Winterspaziergang rund um den Öschlesee bei Sulzberg im Oberallgäu

Liebe Leserinnen und Leser,

heute nehme ich Euch mit auf einen Winterspaziergang rund um den Öschlesee / Sulzberger See im Oberallgäu. 
Der Weg rund um den Öschlesee ist ca. 3,5 Kilometer lang. Im Sommer kann man ihn auch gut mit einem Kinderwagen gehen, bei Schnee ist das jedoch nicht ratsam. 

Ausgangspunkt für unseren Spaziergang ist der Parkplatz bei Moos gegenüber vom Campingplatz Öschlesee. Von dort aus wählten wir zunächst den Weg auf dem Gehweg entlang der Straße bis nach See. Dabei kommen wir auch an der Autobahnmeisterei Sulzberg vorbei - das erste kleine Highlight für unsere Jungs, da hier einige Räumfahrzeuge gut sichtbar auf dem Hof standen und auf ihren nächsten Einsatz warteten. Auf Höhe der Autobahnmeisterei sind wir nach See abgebogen. Dort steht am Strandbad eine Informationstafel über den See, die wir zunächst einmal gemeinsam ausgiebig studiert haben.

Weiter hinten in dem kleinen Dorf haben wir noch einen kurzen Blick in die kleine Kapelle geworfen bevor wir dann weiter gelaufen sind zum Öschlesee (einfach geradeaus weiterlaufen). 

Der weitere Weg führt dann rund um den See. In kleineren Pausen haben wir dann getestet, ob das Eis auf dem See schon ausreichend dick ist, um ein paar Schritte darauf zu gehen...
 

Kurz vor dem Ziel des Spaziergangs - dem Parkplatz - steht am Weg noch eine interaktive Tafel, auf der einige Tiere abgebildet sind, die am See heimisch sind. Wenn man die Knöpfe bei den Bildern drückt, hört man dann die jeweiligen Tiergeräusche. Ich glaube es gibt kein Kind, dem das nicht Spaß macht ...

Bald darauf waren wir nach insgesamt 1,5 Stunden wieder zurück an unserem Auto.
Mit ausreichend vielen kleineren Pausen hat es auch unser Kleiner gut auf dem Weg rund um den See geschafft.
Für alle, die Lust auf einen kleinen Winterspaziergang haben, ist der Öschlesee ein schönes Ausflugsziel südlich von Kempten. 

Einen weiteren schönen Winterspaziergang habe ich Euch bereits im vergangenen Jahr vorgestellt in dem Beitrag "Winterspaziergang rund um den Alatsee".

Ich wünsche Euch noch ein paar schöne Wintertage!
Euer Markus 


Alle Freunde von Pinterest finden hier einen Pin zu diesem Ausflug für ihre Pinnwand.