Sonntag, 4. November 2018

Spaziergang zum Kutschenmuseum bei Hinterstein

Liebe Blog-Besucher, 

noch einmal zog es uns in diesem Jahr nach Bad Oberdorf bei Bad Hindelang. 
Dieses Mal wollten wir das wieder eröffnete Kutschenmuseum bei Hinterstein besuchen und dann auf dem Rückweg noch beim Drachenspielplatz vorbei schauen.

Ausgangspunkt für diesen ca. dreistündigen Ausflug ist der Parkplatz "Grüebplätzle" an der Ostrach nahe dem Ortseingang von Bad Oberdorf.
Zunächst überqueren wir die Brücke über die Ostrach und halten uns danach nach links.  
Die Ostrach
Unser Weg führt uns zunächst nach Bruck und dann kurz darauf vorbei am Elektrzitätswerk. Hinter dem E-Werk verlassen wir den bisher geteerten Weg und folgen nun dem Wanderweg in Richtung Hinterstein in den Wald hinein. Nach gut einem Kilometer kommen wir an die Verbindungsstraße zwischen Bad Hindelang und Hinterstein. Wir folgen dem Weg für ein kurzes Stück entlang der Straße bis wir über eine überdachte Holzbrücke erneut die Ostrach überqueren. Ab hier ist noch ein guter Kilometer zu gehen, bis wir nach einer knappen Stunde das Kutschenmuseum erreichen.
Vor dem Kutschenmuseum
 

Das Kutschenmuseum ist eine private Sammlung von Kutschen, alten Pferdeschlitten und vielem mehr. Schon der Bereich vor dem Museum lässt erahnen, dass es sich hierbei um kein gewöhnliches Museum handelt. Aber man muss es selbst gesehen haben, um zu wissen, was ich meine ...
 
 
 
 


Nach dem Besuch des Kutschenmuseums wählen wir für den Rückweg wieder den gleichen Weg, auf dem wir auch hierher gekommen sind. Jedoch gehen wir an der Brücke zum Parkplatz vorbei uns erreichen dann nach wenigen Minuten den Drachenspielplatz, auf dem sich die Kinder noch ein bisschen austoben können.
Der Drachenspielplatz bei Bad Oberdorf
 Aus meiner Sicht zählt das Kutschenmuseum in Hinterstein zu den besonderen Highlights im Allgäu, das man unbedingt besuchen sollte! Der Eintritt ist übrigens frei. Es wird lediglich um eine kleine Spende gebeten.

Übrigens ist der Weg auch mit dem Kinderwagen gut begehbar. Es gibt ein kurzes Wegstück, das etwas schwieriger mit einem Kinderwagen zu begehen ist, hier wählt man am Besten die etwas weniger steile Alternativroute, die in einer Kehre den kleinen Hügel hinauf führt.

Euer Markus

Dienstag, 16. Oktober 2018

Rundwanderung um den Elbsee im Ostallgäu

Mit heutiger Ausflugstipp ist der Elbsee bei Aitrang im Ostallgäu.
Der Elbsee ist ein kleiner Moorsee, der zur Allgäuer Moorallianz zählt und um den ein gemütlicher, fast ebener Rundweg angelegt ist.

Anfahrt: Wir fahren von Aitrang in Richtung Elbseerestaurant, folgen aber zuvor dem Schild zum kostenfreien Wanderparkplatz "Beim Biber".

Von besagtem Wanderparkplatz führen uns zunächst landwirtschaftliche Wege durch Waldabschnitte und vorbei an Kuhweiden bis zur Seealpe.

Wir halten uns vor der Seealpe links (Richtung Marktoberdorf) und folgen einem schmalen Weg durch Feuchtwiesen hindurch, der uns schon bald zu einem Bohlensteg führt. Dieser Holsteg führt uns dann über das Moor und durch ein Schilfmeer hindurch.

Am Ende des Weges auf dem Bohlensteg über das Moor erreichen wir einen Waldrand und nähern uns über diesen Weg nun dem Elbsee. Am Wegesrand gibt es ab hier mehrere Informationsstationen, die uns die Natur rund um den See sowie das Moor als Lebensraum näher bringen.

Nachdem wir durch ein kleines Waldstückchen gewandert sind, sehen wir über den Elbsee hinüber zum Elbsee-Restaurant sowie der Liegewiese am See.

Auf uns wartet nun ein kurzes steiles Stück hinauf zu einem Aussichtspunkt, an dem im Schatten zwei Wellnessliegen auf uns warten. Hier können wir etwas verschnaufen, während wir den Blick über den Elbsee hinweg genießen.

Nach unserer Pause gehen wir links und an der darauf folgenden Kreuzung nochmals links. So kommen wir auf einen Waldweg, an dessen Ende wir uns nochmals links halten. Im weiteren Verlauf des Weges kommen wir so am Campingplatz vorbei und erreichen kurz darauf den Parkplatz am See-Restaurant. Hier gehen wir rechts auf dem Fußgängerweg entlang der Straße zum Wanderparkplatz "Beim Biber" zurück.

Die Runde um den See gehen Erwachsene in gut zwei Stunden. Mit kleineren Kindern schafft man die Runde mit kleineren Pausen in 2,5 bis 3 Stunden. Der Weg ist übrigens auch gut mit einem Kinderwagen zu gehen. Nur am Anfang und Ende des Abschnitts auf dem Holzsteg braucht man ggf. ein wenig Hilfe, um den Kinderwagen hinauf- bzw. wieder herunterzuheben.

Ich wünsche Euch einen schönen Spaziergang rund um den Elbsee im Ostallgäu.

Euer Markus  


Hier findet Ihr noch weitere schöne Ausflugstipps im Allgäu, die Kinderwagen-geeignet sind.

Donnerstag, 20. September 2018

Bad Hindelang: Ausflug zum Drachen- und Wildererspielplatz

Nicht weit von einander entfernt liegen in der Gemeinde Bad Hindelang der Drachenspielplatz und der Wildererspielplatz: unsere beiden heutigen Ausflugsziele.

Ausgangspunkt für unseren Ausflug zu den beiden Kinderspielplätzen ist der Parkplatz "Grüebplätzle" an der Ostrach nahe dem Ortseingang von Bad Oberdorf. Von dort aus überqueren wir zunächst die Ostrach und halten uns dann rechts auf dem breiten Wanderweg entlang der Ostrach. Hier ist etwas Vorsicht geboten, denn die Radfahrer auf dem Weg nehmen leider nur sehr wenig Rücksicht auf Spaziergänger. Nach ungefähr fünf Gehminuten erreicht man den Drachenspielplatz


Hier erwarten die Kinder zahlreiche Spielgeräte. Hauptattraktion ist hier gewiss der große Kletterdrache, auf dem die Kinder ihre Kletterkünste und ihren Gleichgewichtssinn austesten können. Außerdem warten hier eine Seilrutsche, eine kleine Kinderrutsche, ein Kinderspielhäuschen, eine Korbschaukel und noch einiges andere mehr. 

Nachdem sich die Kinder auf dem Drachenspielplatz genügend ausgetobt haben, folgen wir dem Weg weiter in Richtung Bad Hindelang. 


Bald schon erreichen wir eine überdachte Brücke. Vor dieser steht ein kleines Wasserrad, welches zum kurzen Verweilen und zum Spielen der Kinder einlädt. Anschließend überqueren wir die Ostrach über die besagte Brücke und halten uns danach links bis zum Gebäude der Bergwacht. Wir laufen über den geteerten Platz der Bergwacht zur Ostrachstraße, die wir vorsichtig überqueren. Vor dem Hotel & Restaurant "Alte Schmiede" gehen wir nach links und kommen so vorbei an der Hammerschmiede. An der bald darauf folgenden Abzweigung halten wir uns rechts und folgen dem Weg über den Hirschbach und zweigen danach nach rechts ab. 

Oben auf dem kleinen Hügel befindet sich unser zweites Ziel dieses Ausflugs - der Wilderer-Spielplatz.
Auf dem relativ kleinen, jedoch schön angelegten Themenspielplatz am Ortsrand von Bad Hindelang stehen den Kindern eine Korbschaukel, eine Kletter- und Balancieranlage sowie eine Rutsche zur Verfügung. 


Neben dem Spielplatz befindet sich übrigens auch eine öffentliche WC-Anlage. 
In dem kleinen Park befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Spielplatz noch eine Kneippanlage und ein Barfußpfad. Nachdem sich die Kinder hier nochmals ausgiebig ausgetobt haben, gehen wir den gleichen Weg wieder zurück und kommen so nochmals am Drachenspielplatz vorbei. 

Die Gehzeit zwischen den beiden Spielplätzen beträgt übrigens nur ungefähr 15-20 Minuten.

Bei so vielen Spielmöglichkeiten und Attraktionen wird dieser Ausflug garantiert zum absoluten Highlight für die Kids.
Dieser Ausflugstipp ist übrigens auch Kinderwagen-geeignet.

Euer Markus


Einen Tipp für eine Wanderung bei Oberjoch findet Ihr hier.

Und noch ein Tipp für einen Ausflug in der Nähe: Das Kutschenmuseum bei Hinterstein.

Hier findet Ihr weitere tolle Kinderspielplätze im Allgäu (externer Link)

Samstag, 8. September 2018

Rückblick: Märchensommer Allgäu - Alice im Wunderland

Im Februar dieses Jahres hatte ich Euch den Märchensommer Allgäu vorgestellt, der in diesem Jahr erstmalig vom TheaterInKempten in Kooperation mit dem Kempten Tourismus auf der Burghalde in Kempten veranstaltet wurde.

Mitte August hatte auch wir die Gelegenheit, uns eine Aufführung von "Alice im Wunderland" auf der Freilichtbühne der Burghalde in Kempten anzusehen.
Auch an unserem Besuchstag war es sehr heiß, wie an so vielen Tagen in diesem Sommer. Dennoch gab es genügend Schattenplätze für alle Besucher. 

Die Aufführung war wie angekündigt absolut kindgerecht gestaltet und neben den professionellen Schauspielern standen auch mehrere Kinder aus dem Allgäu als Laienschauspieler auf der Freilichtbühne. Alle Szenen waren überschaubar gestaltet und die Kulissen auf ein Minimum reduziert, so dass sich die Kinder gut auf das Stück konzentrieren konnten. Immer wieder wurden die kleinen und großen Zuschauer in Mitmachszenen wie kleinen Tanzeinlagen mit in das Stück integriert.


Natürlich gab es auch eine Pause. In der ausreichend langen Pause hatten die Kinder genügend Zeit, um sich auf dem direkt angrenzenden Themenspielplatz auf der Burghalde auszutoben, bevor es dann mit dem zweiten Teil der Vorstellung weiterging.


Am Ende der Aufführung konnten sich die Kinder alle Schauspielerinnen in ihren farbenprächtigen und fantasievoll gestalteten Kostümen noch ganz aus der Nähe ansehen und sich Autogramme geben lassen. 

Von den Veranstaltern konnte ich schon in Erfahrung bringen, dass im kommenden Jahr das Stück "Der Zauberer von Oz" auf der Burghalde aufgeführt werden soll; ebenso liebevoll, farbenprächtig und fantasievoll gestaltet wie bei Alice im Wunderland, mit tollen Kostümen und mitreißender Musik, die im Ohr bleibt. 
Komponiert wurden übrigens die Musik (bei Alice und auch im kommenden Jahr) von Andreas Radovan vom Burgtheater Wien.
 
Ich wünsche Euch schon heute viel Spaß beim Märchensommer 2019 auf der Burghalde in Kempten!


Euer Markus

Freitag, 17. August 2018

Viel Spaß für Kinder am Söllereck bei Oberstdorf mit der Kugelrennbahn

Liebe Leserinnen und Leser!

für dieses Jahr hatte ich mir festgenommen gehabt, die noch relativ neue Kugelrennbahn am Söllereck bei Oberstdorf mit unseren Jungs zu testen. 

Nachdem der geteerte Weg parallel der Söllereckbahn bis zur Bergstation der Gondelbahn relativ mühsam zu gehen ist, haben wir uns bereits im Vorfeld dazu entschieden, mit der Bergbahn bequem hinauf zu fahren. 
Die Kugeln für die Kugelrennbahn haben wir bereits an der Talstation gekauft - dies ist aber auch noch am Start der ersten Kugelrennbahn möglich.

An der Bergstation angekommen haben wir zunächst noch unsere Jungs sowie die beiden Mädels von Freunden, die uns dieses Mal begleiteten, auf dem Spielplatz beim Gasthaus Schönblick etwas spielen lassen, bevor wir los gingen. 
Anschließend folgten wir dem Schönblickweg, jenem bereits erwähnten geteerten Weg, in Richtung der Talstation.
Der geteerte Weg hat eine Gesamtlänge von ca. zwei Kilometern Länge und ist auch mit einem Kinderwagen begehbar (Bremsen am Kinderwagen sind dann jedoch von Vorteil).

Schon nach wenigen Metern hatten wir den ersten Teilabschnitt der Kugelrennbahn erreicht. Am Start befinden sich zwei Löcher, die als Startpunkt der beiden parallel verlaufenden Bahnen dienen. 

Wer möchte, kann hier also seine Kugel gegen die Kugel der Eltern, der Schwester, dem Bruder oder von einem Freund ins Rennen schicken und sehen, wessen Kugel dabei als erstes im Ziel ankommt. 

Die erste Bahn hat eine Länge von 93 Metern Länge und die Kugeln müssen dabei unter anderem gerade Streckenabschnitte, einen Trichter, eine Spirale, ein Xylophon, eine Wellenbahn, ein Glockenspiel, ein Säulenlabyrinth und noch einige Stationen mehr überwinden.
Am Ende des Xylophons
Die Jungs und Mädels hatten dabei einen riesen Spaß und haben ihre Kugeln mehrfach durch die Bahn sausen lassen. Nachdem sich die Kids von der ersten Bahn haben trennen können, folgten wir dem Weg weiter talwärts. 

Hier haben wir eine kleine Picknick-Pause eingelegt um uns für den weiteren Weg und die kommenden beiden Stationen zu stärken.
Nach ungefähr zehn Gehminuten erreichten wir die zweite Kugelrennbahn. 
Die so genannte "Waldbahn" hat eine Länge von 50 Metern. Und auch hier müssen die Kugeln mehrere Stationen bis zum Ziel durchlaufen. 
Teilabschnitt der Waldbahn

Die Kugel ist im Ziel
Auf dem weiteren Weg bis zur dritten Station der Kugelbahn konnten wir wieder das tolle Bergpanorama der Kleinwalsertaler und Oberstdorfer Berge genießen. 
Die Söllereckbahn vor der Kulisse der Kleinwalsertaler Berge
An der dritten Station war leider reger Betrieb, so dass wir uns dort nicht so sehr lange aufhielten.
Der Abschnitt "Glockenspiel" auf der Zielbahn

Die insgesamt drei Abschnitte der Kugelrennbahn erreichen in Summe eine Gesamtlänge von 200 Metern Länge und sorgen für eine grandiose Abwechslung während der recht einfachen Wanderung von der Berg- zur Talstation der Oberstdorfer Söllereckbahn.

Im Tal wartete dann noch zum Abschluss des schönen Tages bei der Talstation ein wunderschön angelegter Kinderspielplatz rund um den SölliBully. Hier können die Kids durch Röhren kriechen, klettern, im Cockpit des Bullys sitzen, balancieren rutschen usw..

Fazit: Die Wanderung von der Berg-zur Talstation der Söllereckbahn auf dem geteerten Schönblickweg wird durch die Kugelrennbahn zu einer wunderschönen, abwechslungsreichen und kindgerechten leichten Wanderung für Familien mit kleineren Kindern (ca. 2,5 bis 6 Jahre), die ich Euch absolut empfehlen kann.
Und natürlich dürfen die bezahlten Kugeln zur Erinnerung mit nach Hause genommen werden.

Weitere Infos zu Söllis Kugelrennbahn findet Ihr auf den Internetseiten der OBERSTDORF KLEINWALSERTAL Bergbahnen.


Sollte Euch dieser Ausflugstipp für die Kugelrennbahn am Söllereck im Oberallgäu gefallen, dann würde ich mich sehr darüber freuen, wenn Ihr diesen Post teilen würdet. Natürlich könnt Ihr auch Kommentare zu diesem Post hinzufügen.

Es grüßt Euch
Euer Markus

Samstag, 11. August 2018

Viehscheid / Almabtriebe 2018 im Allgäu

Schon bald beginnt im Allgäu die Zeit der Viehscheide (=Almabtriebe).

Ab sofort findet Ihr alle Viehscheidtermine für das Allgäu auf meinem Portal "Die-Allgäuseiten".

Markus

Mittwoch, 25. Juli 2018

Das Bergbauernmuseum in Diepolz

Zwischen Niedersonthofener See und Alpsee liegt der kleine Allgäuer Ort Diepolz.

Wunderschön in den Ort integriert ist das hier ansässige Allgäuer Bergbauernmuseum, das ich Euch heute vorstellen möchte.
Wer jetzt vermutet, dass es sich hier um ein "gewöhnliches" Museum handelt, liegt absolut falsch!
Das Museum verteilt sich über mehrere verschiedene Gebäude in einem sehr großzügig angelegten Gelände.
Das Museum ist so aufgebaut, dass es wirklich alle Altersgruppen - von ganz klein bis groß - anspricht. Vorausgesetzt natürlich, dass man sich in die Welt der Allgäuer Bergbauern entführen lässt.
Das Museum ist auch für Menschen mit Rollstuhl und mit Kinderwagen befahrbar. Jedoch geht es teilweise im Museumsgelände recht steil bergauf bzw. bergab, so dass die Gebäude im oberen Teil des Geländes nur schwer mit Kinderwagen oder einem Rollstuhl erreichbar sind. 
Im Eingangsgebäude des Bergbauernmuseums

Das Eingangsgebäude beinhaltet neben der Kasse auch einen Museumsladen sowie eine Ausstellung über die Allgäuer Berglandwirtschaft.
Gleich hinter dem Eingangsgebäude befinden sich ein schöner Abenteuerspielplatz und auch ein sehr schön angelegter Bauern- und Kräutergarten in dem auch die einzelnen verschiedenen Kräuter beschildert sind.
Oberhalb des Abenteuerspielplatzes steht der Wiedemann-Hof. Hier leben Hühner und Schafe. Für Entdecker gibt es in dem Bergbauernhof einen begehbaren Kuhmagen und natürlich auch interessante Informationen über die Kulturgeschichte des Rindes. Kinder finden hier außerdem ein Kinderkino und einen Hüpf-Heustock zum Toben. Neben den Freigehegen für die Hühner und Schafe steht das Bienen- und Imkerhaus, das über die Gewinnung von Honig informiert. Hier haben die Besucher auch die Möglichkeit, einen Blick in einen Bienenstock zu werfen.


Nächste spannende Station auf dem Museumsgelände ist die Panoramatenne. Hier befindet sich neben einem privaten Kuhstall auch ein Traktor-Parcours. 

Im Traktor-Parcours stehen für die Kinder zahlreiche Trettraktoren und Anhänger zur Verfügung, mit denen die Kinder durch den Parcours fahren können oder einfach nur das hier herum liegende Heu von der einen Ecke in eine andere Ecke fahren können. Auf einen alten Deutz-Traktor dürfen sich auch die Großen setzen und ein bisschen träumen ...
Deutz-Traktor in der Panoramatenne
Hinter dem Sattler-Hof

Im sich anschließenden Gebäude, dem Sattler-Hof erleben die Besucher eine Zeitreise in das Jahr 1920. In dem denkmalgeschützten Bauernhaus kann man einen Eindruck davon gewinnen, wie die Bewohner Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts lebten und arbeiteten. 


Das Wildererzimmer

Hinter dem Sattler-Hof geht es nun relativ steil bergauf, vorbei an der Heuschinde und dem Rindenkoben zu der Rosshütte mit der Ausstellung zur Waldarbeit der "Holzer" sowie dem Wildererzimmer. 
Auf dem Weg hinauf zur Rosshütte ist in dem kleinen Waldstück ein weiterer Spielplatz - der Waldspielplatz angelegt. Hier finden die Kinder Möglichkeiten zum Klettern, Balancieren, sowie Klanghölzer und ein Metall-Glockensiel. 
Über den hier abzweigenden Querweg kommt man zu den Bergpanoramatafeln, die die sichtbaren Bergketten erklären. Wenige Meter weiter steht dann die Höfle-Alpe. Hier ist die Ausstellung über die Alpwirtschaft untergebracht, außerdem lädt das Brotzeitstüble hier zum Vespern und zum Pause machen ein. Aber auch sonst finden die Besucher genügend Möglichkeiten im Gelände, um sich hinzusetzen und eine Pause zu machen und um selbst mitgebrachtes zu essen und trinken.

Ihr seht also selbst, dass im Bergbauernhofmuseum in Diepolz einiges geboten wird - Langeweile ist hier eigentlich so gut wie ausgeschlossen! 
Zusammen mit unseren Kindern haben wir einen wunderschönen Tag im Bergbauernmuseum verbracht und werden gewiss wieder einmal das Museum besuchen, denn hier gibt es noch so vieles zu entdecken, wofür sich unsere Kinder im Alter von drei und fünf Jahren dieses Mal noch nicht interessierten.

Unweit des Eingangsgebäudes befindet sich die Bergkäserei Diepolz, in der Ihr Euch noch mit leckerem Allgäuer Käse eindecken könnt.

Das Museum hat jeweils von Ende März bis Anfang November geöffnet. 

Weitere Infos zum Allgäuer Bergbauernmuseum findet Ihr hier.

Ich wünsche Euch einen schönen Ausflug ins Allgäuer Bergbauernmuseum.
Euer Markus

Donnerstag, 14. Juni 2018

Die Starzlachklamm im Oberallgäu

Am vorletzten Wochenende gab es seit Langem wieder einmal einen reinen Männerausflug in unserer Familie.
Als Ausflugsziel hatte ich für meine beiden Jungs und mich die Starzlachklamm bei Sonthofen im Oberallgäu ausgesucht gehabt.
Die Starzlachklamm ist zwar nicht so bekannt, wie die andere Allgäuer Klamm, die Breitachklamm, was aber nicht heißen soll, dass ein Besuch der etwas ruhigeren Starzlachklamm weniger lohnend ist, als ein Besuch der Breitachklamm bei Oberstdorf!

Da wir erst vor Kurzem eine Klamm während unserem Österreich-Urlaub besucht hatten, war ich mir sicher, dass meine beiden Jungs das gut und sicher schaffen werden.
Nachdem der gebührenpflichtige Parkplatz in Winkel hoffnugslos überfüllt war, wählte ich den Parkplatz am Burgberger Friedhof. Hier kann man mit Parkscheibe für maximal zwei Stunden parken.
Von hier aus gingen wir zunächst über die schmale geteerte Straße bis wir nach wenigen Minuten nach Winkel kamen.
Gleich am Ortseingang zweigten wir dann nach der Brücke nach links ab und gingen über den großen Parkplatz, bis wir zu dem Waldweg kamen, der zur Starzlachklamm führt.
Der Weg führt teilweise über zahlreiche große Wurzeln, so dass auch hier bereits Vorsicht beim Gehen geboten ist. 

Der Weg führt teilweise entlang der hier ruhigen Starzlach, deren großen Sandbänke an heißen Tagen zu einer schönen Pause mit der Möglichkeit zur Abkühlung einladen.
Jetzt auf dem Hinweg brauchten wir diese Pause natürlich noch nicht.
Nach insgesamt ca. dreißig Gehminuten hatten wir dann den Eingang in die Klamm erreicht. Hier konnten wir noch einigen jungen Menschen beim Canyoning zusehen, bevor wir dann weiter gingen. 
Die Eintrittspreise für die Starzlachklamm sind absolut fair. Für Kinder unter sechs Jahren ist der Eintritt frei, was in unserem Fall diesen tollen Ausflug besonders preiswert machte, da ich so nur für mich bezahlen musste.

Der weitere Verlauf des Weges führt über einen teilweise recht anspruchsvollen Weg an zahlreichen Wasserfällen, den sogenannten Wassermühlen, imposanten Felswänden usw. vorbei, was diesen Ausflug zu einem wahren Erlebnis für Groß und Klein werden lässt.
Zur weiteren Spannung trägt auch die Wegführung des Klammweges bei - gerade auch noch einmal kurz vor dem oberen Ende der Klamm, wenn man durch das "Felstor" läuft und es dann die Felsstufen nach oben geht.


Am Ende der Klamm hatten wir nochmals eine kleine Trink- und Esspause eingelegt, da gerade unser Kleiner mit seinen knapp unter drei Jahren teilweise ganz schön mit den hohen Felsstufen beim aufwärts gehen zu kämpfen hatte.

Runterwärts sind wir drei ganz gut vorangekommen. Auf dem Rückweg von der Klamm zum Parkplatz hätte ich gerne noch eine längere Pause auf einer der Kiesbänke der Starzlach eingelegt, allerdings zogen in ziemlich kurzer Zeit einige dunkle Wolken auf, so dass ich meine Jungs lieber zur Eile antrieb, um möglichst noch trockenen Fußes zum Auto zurückzukommen. 
Kiesbänke in der Starzlach

Etwas irritiert war ich allerdings, dass immer noch zahlreiche Menschen in Richtung Klamm liefen, obwohl offensichtlich war, dass ein Gewitter hier schon bald aufziehen würde. Eigentlich sollte jedem klar sein, dass ein Gewitter in den Bergen zu den gefährlichsten Situationen überhaupt zählt!
Wir haben es gerade noch zum Auto geschafft, bevor der Himmel dann die Schleusen öffnete und es zu Gewittern und Schütten begann. Was für ein Glück!
Gut gelaunt fuhren wir dann von unserem Ausflug wieder zurück nach Hause. Und beide Jungs erzählten noch ein paar Tage später voller Begeisterung von unserem Ausflug in die Starzlachklamm.


Noch ein paar Hinweise zum Schluss: 
  • Innerhalb der Klamm sind die Wege häufig feucht und glitschig. Gutes, geschlossenes Schuhwerk sollte deshalb unbedingt zu Ihrer Ausrüstung gehören!
  • Trittfestigkeit gehört zu den Eigenschaften, die jede Besucherin und jeder Besucher der Starzlachklamm mitbringen sollte.
  • Kleine Kinder gehören in der Klamm in eine Kraxe, damit sie sicher den Klammweg nach oben und wieder herunter kommen.
     
  • Für Kinder unter drei bis vier Jahren ist ein Besuchder Starzlachklamm nicht optimal.

Ich wünsche Euch viel Spaß in der Starzlachklamm.

Euer Markus