Donnerstag, 14. Juni 2018

Die Starzlachklamm im Oberallgäu

Am vorletzten Wochenende gab es seit Langem wieder einmal einen reinen Männerausflug in unserer Familie.
Als Ausflugsziel hatte ich für meine beiden Jungs und mich die Starzlachklamm bei Sonthofen im Oberallgäu ausgesucht gehabt.
Die Starzlachklamm ist zwar nicht so bekannt, wie die andere Allgäuer Klamm, die Breitachklamm, was aber nicht heißen soll, dass ein Besuch der etwas ruhigeren Starzlachklamm weniger lohnend ist, als ein Besuch der Breitachklamm bei Oberstdorf!

Da wir erst vor Kurzem eine Klamm während unserem Österreich-Urlaub besucht hatten, war ich mir sicher, dass meine beiden Jungs das gut und sicher schaffen werden.
Nachdem der gebührenpflichtige Parkplatz in Winkel hoffnugslos überfüllt war, wählte ich den Parkplatz am Burgberger Friedhof. Hier kann man mit Parkscheibe für maximal zwei Stunden parken.
Von hier aus gingen wir zunächst über die schmale geteerte Straße bis wir nach wenigen Minuten nach Winkel kamen.
Gleich am Ortseingang zweigten wir dann nach der Brücke nach links ab und gingen über den großen Parkplatz, bis wir zu dem Waldweg kamen, der zur Starzlachklamm führt.
Der Weg führt teilweise über zahlreiche große Wurzeln, so dass auch hier bereits Vorsicht beim Gehen geboten ist. 

Der Weg führt teilweise entlang der hier ruhigen Starzlach, deren großen Sandbänke an heißen Tagen zu einer schönen Pause mit der Möglichkeit zur Abkühlung einladen.
Jetzt auf dem Hinweg brauchten wir diese Pause natürlich noch nicht.
Nach insgesamt ca. dreißig Gehminuten hatten wir dann den Eingang in die Klamm erreicht. Hier konnten wir noch einigen jungen Menschen beim Canyoning zusehen, bevor wir dann weiter gingen. 
Die Eintrittspreise für die Starzlachklamm sind absolut fair. Für Kinder unter sechs Jahren ist der Eintritt frei, was in unserem Fall diesen tollen Ausflug besonders preiswert machte, da ich so nur für mich bezahlen musste.

Der weitere Verlauf des Weges führt über einen teilweise recht anspruchsvollen Weg an zahlreichen Wasserfällen, den sogenannten Wassermühlen, imposanten Felswänden usw. vorbei, was diesen Ausflug zu einem wahren Erlebnis für Groß und Klein werden lässt.
Zur weiteren Spannung trägt auch die Wegführung des Klammweges bei - gerade auch noch einmal kurz vor dem oberen Ende der Klamm, wenn man durch das "Felstor" läuft und es dann die Felsstufen nach oben geht.


Am Ende der Klamm hatten wir nochmals eine kleine Trink- und Esspause eingelegt, da gerade unser Kleiner mit seinen knapp unter drei Jahren teilweise ganz schön mit den hohen Felsstufen beim aufwärts gehen zu kämpfen hatte.

Runterwärts sind wir drei ganz gut vorangekommen. Auf dem Rückweg von der Klamm zum Parkplatz hätte ich gerne noch eine längere Pause auf einer der Kiesbänke der Starzlach eingelegt, allerdings zogen in ziemlich kurzer Zeit einige dunkle Wolken auf, so dass ich meine Jungs lieber zur Eile antrieb, um möglichst noch trockenen Fußes zum Auto zurückzukommen. 
Kiesbänke in der Starzlach

Etwas irritiert war ich allerdings, dass immer noch zahlreiche Menschen in Richtung Klamm liefen, obwohl offensichtlich war, dass ein Gewitter hier schon bald aufziehen würde. Eigentlich sollte jedem klar sein, dass ein Gewitter in den Bergen zu den gefährlichsten Situationen überhaupt zählt!
Wir haben es gerade noch zum Auto geschafft, bevor der Himmel dann die Schleusen öffnete und es zu Gewittern und Schütten begann. Was für ein Glück!
Gut gelaunt fuhren wir dann von unserem Ausflug wieder zurück nach Hause. Und beide Jungs erzählten noch ein paar Tage später voller Begeisterung von unserem Ausflug in die Starzlachklamm.


Noch ein paar Hinweise zum Schluss: 
  • Innerhalb der Klamm sind die Wege häufig feucht und glitschig. Gutes, geschlossenes Schuhwerk sollte deshalb unbedingt zu Ihrer Ausrüstung gehören!
  • Trittfestigkeit gehört zu den Eigenschaften, die jede Besucherin und jeder Besucher der Starzlachklamm mitbringen sollte.
  • Kleine Kinder gehören in der Klamm in eine Kraxe, damit sie sicher den Klammweg nach oben und wieder herunter kommen.
     
  • Für Kinder unter drei bis vier Jahren ist ein Besuchder Starzlachklamm nicht optimal.

Ich wünsche Euch viel Spaß in der Starzlachklamm.

Euer Markus 

Freitag, 25. Mai 2018

Ausflug zum Kinderspielplatz auf der Burghalde in Kempten

Mitten in Kempten liegt die Burgruine Burghalde. 
Auf dem Gelände der Burghalde befindet sich ein Burgenmuseum, ein Kräutergarten, das Haus für Historisches Handwerk, eine Freilichtbühne, ein Biergarten und ein schön angelegter Kinderspielplatz.

Da mich mittlerweile mehrere Leserinnen meines Blogs auf den schönen Kinderspielplatz auf der Burghalde aufmerksam gemacht hatten und hier auf der Freilichtbühne im Sommer der Allgäuer Märchensommer stattfinden wird, wollte ich diesen Ort zusammen mit meiner Familie vor einigen Wochen genauer erkunden. 

Da wir mit dem Auto nach Kempten gefahren sind, mussten wir zunächst nach einem Parkplatz suchen. Da wir keine Lust auf ein langes Suchen nach einem Parkplatz hatten, sind wir einfach in eines der nahe zur Burhalde gelegenen Parkhäuser gefahren. Allerdings muss ich an dieser Stelle anführen, dass das Parken im Parkhaus in Kempten nicht unbedingt günstig ist, zumindest im Vergleich zu anderen Allgäuer Städten. 

Der kurze Anstieg zur Burghalde ist nicht besonders lange und auch für kleinere Kinder gut zu bewältigen. Zur Burghalde hinauf führt der kürzere Weg über mehrere Treppen. 

Es gibt aber auch einen leicht ansteigenden Weg, über den man auch mit einem Kinderwagen zum Ziel kommt. 

Die schönen Spielgeräte des Kinderspielplatzes drehen sich passend zur Lokalität um das Thema "Burg". Von der "Rammbock-Schaukel" über die "Kanonen-Wippe" bis hin zum "Kletter-Burgturm" finden hier die Kinder viele tolle Möglichkeiten, um sich im Schatten der großen Bäume auf dem Spielplatzgelände auszutoben. 
 
 
 
 


Die Eltern können sich in der Zeit, während die Kinder auf dem Spielplatz spielen, es sich in dem Biergarten direkt nebenan gut gehen lassen oder die Aussicht von hier aus auf die Allgäuer Berge und auf Kempten selbst genießen. 

Die Mauerreste der Burgruine laden außerdem neben dem Spielen auf dem Spielplatz zu einem spannenden Entdecken und Erforschen für Klein und Groß ein. 

Die Burghalde ist also ein absolut tolles Ausflugsziel für Familien mit Kindern mitten in Kempten, das ich Euch hiermit empfehlen möchte.

Euer Markus

Donnerstag, 10. Mai 2018

Das Burgberger Tierparadies

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs,

heute möchte ich Euch das Burgberger Tierparadies im Oberallgäu vorstellen. 
Wir hatten es vor einigen Wochen zusammen mit Freunden besucht und dort einen schönen und entspannten Nachmittag verbracht.

Das kleine Tierparadies ein Stückchen vor Burgberg am Grünten gelegen, kann man wohl am Besten als einen kleinen Streichelzoo beschreiben. 

Hier leben Hasen, Hausschweine, Ziegen, Schafe, Hühner, ein Pony und noch einige andere Tiere mehr. In viele Gehege kann man hinein, um den Tieren ganz nah zu sein und diese auch streicheln, was natürlich unseren Kindern sowie den vielen anderen kleinen Besuchern im Tierparadies eine große Freude bereitet hatte.

Angrenzend zu dem Tierparadies befindet sich eine Gastronomie mit einer großen Terrasse sowie auch ein kleiner Spielplatz.

Natürlich darf man hier keine riesig große Anlage erwarten, je nachdem, wieviel Zeit man sich für die einzelnen Gehege und Tiere nimmt, kann man hier dennoch gut und gerne eine bis eineinhalb Stunden ganz nahe bei den Tieren verbringen, bevor man es sich vielleicht noch anschließend in der Gastronomie gut gehen lässt.

Weitere Informationen zum Burgbergerer Tierparadies findet Ihr hier
Ähnliche Vorschläge in meinem Post, die vielleicht auch für Euch interessant sein könnten sind der Ulmer Tiergarten oder der Bauernhof Krötz bei Sonthofen.

Viel Spaß im Tierparadies wünscht Euch

Euer Markus

Samstag, 14. April 2018

Leichte Bergwanderung für Kinder am Oberjoch

Bei dem heutigen Vorschlag in meinem Blog handelt es sich um eine leichte und nicht all zu lange  Bergwanderung am Oberjoch. Die Wanderung führt uns zu einem wunderschönen Aussichtspunkt, von dem aus man einen grandiosen Ausblick in die Oberallgäuer Berge hat. 
Startpunkt ist der gebührenpflichtige Parkplatz in der Ortsmitte von Oberjoch. Bei der Überquerung der häufig stark frequentierten Bundesstraße ist Vorsicht geboten. Danach wählen wir den Fußgängerweg vorbei an der Kirche und gehen danach weiter bergauf bis zur Alpenklinik Santa Maria. Wir gehen an der Klinik vorbei bis zum Waldrand. Wir halten uns am Waldrand links und spazieren auf dem Sebastian-Kneipp-Weg in Richtung der Hirsch-Alpe. 

Nach einem kurzen Wegabschnitt auf einem schmalen unebenen Pfad treffen wir auf einen breiteren, gekiesten Weg über den wir leicht unser Ausflugsziel "Ifen-Blick" nach gut 45 Gehminuten und knapp 100 Höhenmetern erreichen. 
Von dem Aussichtspunkt, an dem auch mehrere Bänke aufgestellt sind, haben wir einen tollen Ausblick auf die grandiose Bergkulisse des Oberallgäus. 

Wer größere Kinder hat, der kann die Wanderung noch weiter ausdehnen, in dem man weiter läuft bis zur circa eine Stunde entfernte Hirsch-Alpe. 
Wir sind jedoch mit unseren Jungs nach einer kleinen Brotzeit wieder umgekehrt. Bei dem Kinderhotel haben wir uns noch die dort lebenden Tiere angeschaut und sind dann weiter gelaufen zum Waldspielplatz, an dem sich unsere Kinder noch austoben konnten, bevor wir wieder zurück zum Parkplatz gelaufen sind.


Ich wünsche Euch einen schönen Ausflug am Oberjoch!
Euer Markus

Donnerstag, 22. März 2018

Ausflug zur Mindelburg und nach Mindelheim

Oberhalb von Mindelheim, der Kreisstadt des Landkreises Unterallgäu, steht eine der am besten erhaltenen Burgen im Allgäu. 
Die Mindelburg und auch die Altstadt Mindelheims sind dieses Mal mein Tipp für einen Halbtagesausflug mit der Familie.

Die Mindelburg bei Mindelheim

Wir starten unseren kleinen Ausflug unterhalb der Burg am Stadtrand von Mindelheim an dem Parkplatz Schwabenwiese. Rechts vom Parkplatz befindet sich die Talstation des Kinderskilifts. Dahinter beginnt der Weg hinauf zur Mindelburg. Nach circa zehn Minuten erreichen wir schon die Mindelburg. Der direkte Weg kann auch mit einem Kinderwagen begangen werden. Ansonsten kann man kurz vor der Burg nach Links abzweigen und dann hinauf zum Kreuz und dann weiter zur Burg gehen.
Der Burghof ist frei für alle Besucher zugänglich - die Burg selbst kann leider nicht besichtigt werden. 

Alte Kanone auf der Mindelburg
Aber auch am Burghof gibt es einiges Spannendes für Klein und Groß zu entdecken: Zum Einen sind da natürlich die verschiedenen, gut erhaltenen Gebäude, die zur Burg gehören, der Burgbrunnen, die Kanonen usw..


Die Mindelburg oberhalb von MIndelheim
Der fast 30 Meter tiefe Burgbrunnen


Auf der Mindelburg gibt es für alle, die etwas länger auf der Burg bleiben wollen, auch ein Restaurant, mit einem kleinen Biergarten.

Wir gehen nach der Erkundung der Burg über das Kreuz unterhalb der Burg und dann nach rechts abzweigend hinunter in Richtung Freibad und dann weiter zum Parkplatz.  

 
Das Weberhaus in Mindelheim

Wer noch Zeit hat, sollte unbedingt noch einen kleinen Ausflug in die Altstadt von Mindelheim machen. Das kleine Städtchen hat zahlreiche schöne Gebäude zu bieten und die kleine Altstadt lädt zum schönen Bummeln ein - vielleicht ja in Verbindung mit einem Besuch in der Eisdiele ...

Ich wünsche Euch viel Spaß in Mindelheim 
und auf der Mindelburg.
Euer Markus

Sonntag, 25. Februar 2018

Winterspaziergang rund um den Öschlesee bei Sulzberg im Oberallgäu

Liebe Leserinnen und Leser,

heute nehme ich Euch mit auf einen Winterspaziergang rund um den Öschlesee / Sulzberger See im Oberallgäu. 
Der Weg rund um den Öschlesee ist ca. 3,5 Kilometer lang. Im Sommer kann man ihn auch gut mit einem Kinderwagen gehen, bei Schnee ist das jedoch nicht ratsam. 

Ausgangspunkt für unseren Spaziergang ist der Parkplatz bei Moos gegenüber vom Campingplatz Öschlesee. Von dort aus wählten wir zunächst den Weg auf dem Gehweg entlang der Straße bis nach See. Dabei kommen wir auch an der Autobahnmeisterei Sulzberg vorbei - das erste kleine Highlight für unsere Jungs, da hier einige Räumfahrzeuge gut sichtbar auf dem Hof standen und auf ihren nächsten Einsatz warteten. Auf Höhe der Autobahnmeisterei sind wir nach See abgebogen. Dort steht am Strandbad eine Informationstafel über den See, die wir zunächst einmal gemeinsam ausgiebig studiert haben.

Weiter hinten in dem kleinen Dorf haben wir noch einen kurzen Blick in die kleine Kapelle geworfen bevor wir dann weiter gelaufen sind zum Öschlesee (einfach geradeaus weiterlaufen). 

Der weitere Weg führt dann rund um den See. In kleineren Pausen haben wir dann getestet, ob das Eis auf dem See schon ausreichend dick ist, um ein paar Schritte darauf zu gehen...
 

Kurz vor dem Ziel des Spaziergangs - dem Parkplatz - steht am Weg noch eine interaktive Tafel, auf der einige Tiere abgebildet sind, die am See heimisch sind. Wenn man die Knöpfe bei den Bildern drückt, hört man dann die jeweiligen Tiergeräusche. Ich glaube es gibt kein Kind, dem das nicht Spaß macht ...

Bald darauf waren wir nach insgesamt 1,5 Stunden wieder zurück an unserem Auto.
Mit ausreichend vielen kleineren Pausen hat es auch unser Kleiner gut auf dem Weg rund um den See geschafft.
Für alle, die Lust auf einen kleinen Winterspaziergang haben, ist der Öschlesee ein schönes Ausflugsziel südlich von Kempten. 

Einen weiteren schönen Winterspaziergang habe ich Euch bereits im vergangenen Jahr vorgestellt in dem Beitrag "Winterspaziergang rund um den Alatsee".

Ich wünsche Euch noch ein paar schöne Wintertage!
Euer Markus

Donnerstag, 15. Februar 2018

Märchensommer Allgäu

Hallo liebe Leserinnen und Leser! 

Heute möchte ich Euch den Märchensommer Allgäu vorstellen, der im Sommer dieses Jahres (2018) erstmalig im Allgäu stattfinden wird.
Das musikalische Märchen "Alice im Wunderland" wird open-Air auf der Freilichtbühne der Burghalde in Kempten in den Sommermonaten insgesamt 16-mal aufgeführt.
Veranstalter dieses interaktiven Märchentheaters sind das THEATERINKEMPTEN und Kempten Tourismus.


Alice im Wunderland - Pressebild des Märchensommer Allgäu
Vor einigen Tagen hatte ich die Möglichkeit, mit Ulrike Rottenburger vom THEATERINKEMPTEN über den Märchensommer Allgäu zu sprechen, und mehr über die geplante Veranstaltung zu erfahren. Frau Rottenburger erzählte mir, dass es den Märchensommer schon seit vielen Jahren in Österreich gibt und es nun den Veranstaltern gelungen sei, erstmalig den Märchensommer nach Deutschland - genauer gesagt zu uns ins Allgäu nach Kempten - zu holen.
Der Märchensommer Allgäu soll nicht nur Kinder zwischen vier und zwölf Jahren ansprechen, sondern die ganze Familie. Dabei handelt es sich um ein interaktives Theaterstück, aufgeführt von professionellen Schauspielern. Dabei dürfen und sollen sich  alle kleinen und großen Zuschauer aktiv am Geschehen beteiligen und Mitsingen, Mittanzen oder Mitdichten. Die Dauer der Veranstaltung beträgt inklusive einer Pause zwei Stunden.

Übrigens gibt es auf der Burghalde auch einen schön angelegten Biergarten und einen tollen Kinderspielplatz. Außerdem ist am Wochenende das Burgenmuseum geöffnet. So kann der Besuch des Märchensommers Allgäu zum wunderschönen Tagesausflug für Familien mit ihren Kindern mit einem abwechslungsreichen Programm, mit dem Highlight der Theateraufführung, werden.
Bei schlechtem Wetter findet die Aufführung im THEATERINKEMPTEN statt.

Noch ein Tipp für Familien: Nur im Vorverkauf gibt es ein ermäßigtes Familienticket zu kaufen.

Übrigens werden auch noch einige kleine Darstellerinnen und Darsteller gesucht. Dazu findet Ihr weitere Informationen auf der Homepage des Märchensommers Allgäu.

Ich bin schon gespannt, was uns im Sommer im Märchensommer Allgäu erwarten wird
und wünsche Euch schon heute viel Spaß.


Euer Markus

Montag, 15. Januar 2018

Ausflug an den Forggensee

Wohin im Allgäuer Winter, wenn kein Schnee liegt?

Wir haben uns heute den Forggensee als gemeinsames Familienausflugsziel ausgesucht.
Da es sich beim Forggensee um einen Stausee handelt, bei dem in den Wintermonaten das Wasser abgelassen wird, wollen wir einmal nachsehen, wie es dort also aussieht, wenn er so gut wie leer ist.

Mit dem Auto sind wir an das nördliche Ufer des Sees gefahren. Als Ausgangspunkt haben wir Waltenhofen in der Gemeinde Schwangau gewählt. Geparkt haben wir an der Pfarrkirche. Ein weiterer Parkplatz befindet sich am Ende von Waltenhofen an der Forggenseestraße ein weiterer Parkplatz.

Von hier aus sind wir auf direktem Weg hinunter an den See gelaufen.
Blick über den Forggensee in Richtung des Festspielhauses in Füssen
Blick über den bereits großteils abgelassenen Forggensee in Richtung Süden

Kaum zu glauben, dass sich hier in den Sommermonaten der fünftgrößte See Bayerns befindet mit über 15 km² Fläche. Jetzt sind hier im nördlichen Bereichs des Forggensees zwar immer noch größere Wasserflächen zu erkennen, von einem zusammenhängenden See ist jedoch nicht mehr viel zu erkennen. Ende Februar / Anfang März ist hier im nördlichen Bereich des Sees dann nur noch der Flußlauf des Lechs zu sehen, während alles weitere Wasser weitestgehend abgelaufen ist.

Gut ausgestattet mit Bergschuhen und Stiefeln sowie Schmutzhosen für die Kinder haben wir uns zunächst auf Entdeckungstour über den matschigen Seegrund bis hin zum zurückgedrängten Wasser gemacht. Danach sind wir noch ein Stückchen weiter auf dem Kies am "Ufer" noch ein gutes Stückchen weiter in Richtung Norden gelaufen. Als unsere Jungs keine Lust mehr hatten, sind wir die Uferböschung hinauf gelaufen und haben dann den Wanderweg oberhalb des Seeufers zurück nach Waltenhofen eingeschlagen. Auf einer der Bänke am Wegesrand gab es noch eine kleine Brotzeit, bevor wir wieder den Heimweg angetreten sind.
Blick auf den Forggensee im Januar 2018
Am Nodufer des großteils "leeren" Forggensees

Der Forggensee im Winter
Alles in Allem war es ein wirklich spannennder Ausflug an den "leeren" Forggensee. 

Im Sommer werden wir gewiss wieder mit den Kindern dorthin zurückkommen und eine Schifffahrt mit dem Linienschiff auf dem dann wieder "vollen" Forggensee zu machen und damit sie sehen können, dass sie im Winter tatsächlich auf dem Grund eines großen Sees gelaufen sind.
Der Forggensee im Sommer

Euer Markus